Maras Steine und Spiritualität – Blog

Bei dieser Art eines heilsbringenden Weges begleiten wir euch in die Natur, zu ausgewählten Plätzen, die euch mit unserer Hilfe unterstützen sollen auf dem Weg zu euch selbst und eurem wahren Sein. Wir, das sind Su, die den schamanisch-spirituellen Teil begleitet und ich, die den energetisch spirituellen Teil begleitet. Der kurze Weg zu diesem ausgewählten Platz führt an verschiedenen Stationen vorbei, die Schlüsselelemente und Tore symbolisieren, welche schon zur Einstimmung auf die dann folgenden Rituale und

Posted by Tamara Kaufmann on 12. Februar 2019

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Andrea Fendrich bei Alchemiedes

Bezirksblätter

Posted by Tamara Kaufmann on 12. Februar 2019

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aus meinbezirk.at: DURCHSTARTER OBERPULLENDORF Drei Fragen an Mara Kaufmann, „Alchemiedes“ in Oberpullendorf 25. Januar 2019, 16:58 Uhr Mara Kaufmann betreibt in Oberpullendorf das Geschäft „Alchemiedes“ Foto: Foto: Eva Maria Plank hochgeladen von Eva Maria Plank Warum haben Sie sich selbständig gemacht? Aus Liebe zu den Dingen die ich mache. Deshalb hatte ich den Mut mich selbständig zu machen und  nun bin ich endlich  bei mir angekommen. Was ist das für ein Gefühl?  Es ist ein Gefühl

NEU***Kurs MAGIE RELOADED***NEU

Posted by Tamara Kaufmann on 14. Januar 2019

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MAGIE RELOADED – ES DARF LEICHT SEIN **♥** MAGIE RELOADED – es darf leicht sein, ist ein Kurs der neuen, einfachen MAGIE – Energiearbeit, mit einem selbstverständlichen Wissen das jedem Menschen inne wohnt. Hilfe zur Selbsthilfe ohne kompliziertes Drumherum, einfach in der Liebe und im Vertrauen zu sich selbst. Ich möchte euch in die MAGIE der neuen Zeit, der Energiearbeit, einführen, euch zeigen, was wir schon seit Menschengedenken im Stande sind und sie für euch nutzbar machen!

Zur besseren Lesbarkeit werde ich keine geschlechterspezifischen Anreden verwenden. Alles was ihr hier lest, ist jedoch ebenso im weiblichen als auch im männlichen Sinne zu verstehen!

Boten des Unbewussten, Ängste, die kleinen blockierenden Schatten!            30.07.2018

Wer kennt es nicht, dieses Gefühl der Angst, dass in einem hochkriecht in bestimmten Situationen. Manchmal ist sie auch einfach so da, ohne einen scheinbaren Grund, einfach so da. Dann sitzt sie in ihrem Eck und grinst dich hämisch an, freut sich daran, wie sie deinen Körper, deine Seele in Aufruhr versetzt. Angst ist ein Gefühl, das nicht mit logischem Verstand wegzurationalisieren ist, Angst ist ein Zustand der den, den es betrifft schwächt, und sein inneres Licht, dass er eigentlich nach Außen tragen will, ganz klein hält.

Deswegen ist es wichtig sich seiner Angst zu stellen. Denn auch sie hat eine Botschaft für uns, die wir uns ansehen dürfen, um sie los zu lassen, diese kleine, fiese Angst, die uns an unsrem Weiterkommen auf allen Ebenen hindert.

Viele meiner Klienten meinen, dass Energetiker wie ich schon über den Dingen stehen. Alles schon verstanden und bearbeitet haben. Ich kann euch aus meiner langen Praxis von 18 Jahren sagen, die ich mich schon auf dem spirituellen Weg befinde, dass ich, wie auch viele meiner Kolleginnen und Kollegen bei Weitem nichts so über den Dingen stehen, wie manch einer das meinen mag. Auch wir gehen noch durch unsre Abgründe und lernen beständig dazu, und das ist auch gut so, denn das ist das Leben – Leben ist Bewegung, Leben ist Fortschritt und Leben heißt, auch sich zu seinen Schwächen zu bekennen. Vor allem als spiritueller Mensch und jemand der andere Menschen mit auf den Weg bringt, ist es meiner Meinung nach vor allem wichtig authentisch zu sein. Alleine durch meine Authentizität und meinem offenen Umgang mit meinem gelebten Leben, meinen vermeintlichen Schwächen und dem erkennen wie man sie „überwindet“ baue ich Vertrauen zwischen mir und meinen Klienten auf. „Ich verstehe dich, ich war wie du, ich fühlte wie du, und sieh, ich stehe heute stark und selbstbestimmt vor dir“!

Und genau weil ich so authentisch und offen im Umgang mit mir und meinem Lebensgeschichten bin, will ich euch heute eine davon erzählen. Eine Geschichte die sich erst gestern zugetragen hat, und in der es um oben genannte Ängste geht.

Es gibt hier wo wir leben einen wundervollen Waldweg, den wir beinahe täglich mit unseren 3 Hunden gehen. Auf diesem Weg habe ich einen Lieblingsbaum, ich nenne ihn Eulchen, weil er auf dem Stamm eine Ausbuchtung in Form einer Eule hat. Eigentlich hat mein Mann diesen Baum entdeckt, mir gezeigt, und Ich, Ich habe mich regelrecht verliebt. Wie dem auch sei, jeden Tag begrüße ich „meinen Baum“, ich spüre seine Energie, ja, auch wenn man mich für verrückt erklärt, ich spüre den Atem von Mutter Erde unter mir. Durch ihn durfte ich schon einiges erfahren, Wissen erlangen, dass bestimmt schon Jahre tief in mir lebte, doch durch den Kontakt zu diesem Baum, es ist im Übrigen eine Kiefer, zu Tage kam. Dieser Baum wurde zu meinem Freund, so merkwürdig es sich anhört. Es gab schon viele Episoden in den letzten Wochen, die unerklärlicherweise durch ihn passierten, oder bei ihm. Immer wieder wurde ich auch dadurch in meiner Spiritualität und dem Glauben an das was ich glaube, geprüft und überprüft, denn mein Kopf suchte immer nach einer logischen Erklärung, oder ich begann Dinge die bei dem Baum passierten, nochmal einzufordern – so meine Lieben kann ich euch verraten, wird das nix 😀 Ich lernte mit und von ihm, dass es darum geht, sich auf das was da geschieht, oder auch nicht geschieht, einzulassen. “ Ich gebe dir von mir und du gibst mir von dir. Wir alle sind miteinander verwoben und verbunden“, sind die Eingangsworte in dem Moment, da ich den Baum berühre. Mittlerweile gehe ich zum „Eulchen“ und warte nur, was es für mich zu erfahren oder auch zu tun gibt. Und ich lade meine Sorgen und Nöte bei ihm ab. Wie gestern früh.

Im Moment darf auch ich mir meine Vergangenheit nochmal näher betrachten. In dem Moment, da in mir die Entscheidung für einen fixen Geschäftsstandort gefallen war, kamen zu der Freude und dem Enthusiasmus auch gleich alte Ängste und Muster daher. „Das kannst du ja nicht!  Was, DUUUUUUUUUUU willst eine Geschäftsfrau sein? Pfft steig mal runter von deinem Ross. Oder, du denkst wohl du bist was besseres? Das wird nix! Du hältst ja nix durch, das setzt du in den Sand! Wer soll denn bei DIR was kaufen wollen? An so einen Scheiß glaubst du?“ All die Sätze, die ich in meinem Leben schon mal über mich gehört hatte dröhnten in meinem Kopf und die alte Angst, das mangelnde Selbstwertgefühl klopfte an, drängte in mein Herz und machte die Freude zunichte und der Angst zu versagen Platz. Und genau diese Sorge, diese Not und dieses „was soll ich denn tun, nimm mir bitte diese Angst die nicht reel und nur blockierend ist“, genau das legte ich bei meinem Bäumchen hin, in der Hoffnung, dass sie dort liegen bleibt und ich diese Herzensentscheidung eines Geschäftslokales ohne Angst und Zweifel treffen kann. All die Ängste, von denen ich dachte, ich hätte sie längst „besiegt“. Nun schien die Formulierung: „ Nimm mir bitte alle Ängste und Sorgen die mich in meinem Leben blockieren, ich brauche sie nicht mehr“, recht schwammig formuliert gewesen zu sein – denn, mein Wunsch war mir Befehl, am selben Tag noch!

Es sollte ein wundervoller Nachmittag auf dem Chakrenweg werden, mit 2 ganz lieben Klientinnen, ja Freundinnen bereits. Es war heiß, und ich nahm für diesen Weg im Kastanienwald noch etwas Wasser mit, denn wir würden bestimmt 2 – 3 Stunden dort sein. An diesem besonderen Energieplatz gibt es ausgewiesene Punkte die viel Boviseinheiten aufweisen und die nachweislich positiven Einfluss auf Körper/Geist und Seele haben. 4 Punkte gibt es da, die wir dann nach und nach abgehen und ein paar „bei sich bleib Übungen“ gemacht werden. Es ist herrlich was sich da bei den Menschen immer so tut und auftut, ich liebe es! Punkt 1 war schon sehr bewegend, wie sehr uns aber Punkt 2 noch in unseren Festen erschüttern würde und mich mit meinen Uraltängsten konfrontieren würde, davon ahnten wir noch nichts.

So gingen wir seelenruhig und leise plaudern um die Stille nicht zu zerstören, weiter an den nächsten Energiepunkt. Doch kaum dort angekommen, verspürte ich einen Stich/Biss im Rücken. Ich konnte nicht sagen was es war, ich sah es ja nicht, aber der Schmerz war schon recht heftig, sodass mir die Gänsehaut über den ganzen Körper kroch, bei 34 Grad im Schatten. Gott sei Dank hatte ich ja einen Obsidian dabei, und den drückte ich da gleich auf – dies war aber erst der Vorbote. Eine Biene flog auf mich, wirklich auf Krawall gebürstet und verfing sich auf meinem Kopf in den Haaren. Das summen und surren war alles andere als friedlich, es war ein hohes, hektisches brummen – war klar, sie kam ja nicht mehr aus meinem Haar. Die Mädels versuchten so ruhig wie möglich das Tier aus mir zu entfernen, und ich verschwieg dabei beharrlich, dass ich Bienenallergikerin bin um eine Hektik und Panik zu vermeiden – vor allem bei mir.

Nach etlichen erfolglosen Versuchen, mein Herz ging dabei schon langsam Richtung Grundeis, weil ich echt Angst hatte, dass sie mich in den Kopf sticht, schaffte es eine der Mädels mit einem Taschentuch die Biene zu greifen und aus meinen Haaren zu ziehen. Als sie diese frei ließ, war die so sauer, dass sie schnurstracks mit gezücktem Arsch auf das nächste Objekt losging – und das war mein Arm. Nun denn, dumm gelaufen – öhm, ich habe eine Bienenallergie. Nun schrillten alle Alarmglocken und wir schauten jetzt, dass ich so schnell wie möglich ins Krankenhaus kam. Innerhalb von etwa 15 Minuten nach dem Stich und viel Aufregung wurde ich vom Notfallteam des Krankenhauses meines Bezirkes in Empfang genommen und die Akutversorgung mit allerlei Infusionen nahm seinen Lauf um den allergischen Schock zu durchbrechen.

Und hier setzen alle meine Ängste ein. 1. die Angst vor dem Bienenstich – mein letzter Bienen- bzw. Insektenstich lag 27 Jahre zurück. Da hatte ich einen sogenannten anaphylaktischen Schock, der lebensbedrohlich ist. Seither hatte ich dann ein sogenanntes Notfallbesteck zuhause. Ich wurde aber so lange nicht gestochen, dass es irgendwann abgelaufen war und ich es entsorgte, ohne ein neues zu besorgen. Damals sagte man mir, dass diese Reaktion durch die Hormonumstellung in der Schwangerschaft gewesen sein könnte, aber genaueres können sie nicht sagen, ich solle halt aufpassen dass mich nichts sticht. Und das tat ich, 27 Jahre lang, bis ich auf die Aggro Biene traf.

2. Angst – die Angst vor Krankenhäusern, Ärzte und Medikamente. Und alles durfte ich mir in voller Dröhnung an diesem Tag reinziehen. Vor allem das Wort Dröhnung, denn die Medikamente die man mir da in meinen Arm jagte, waren alles andere als angenehm für mich. Es wurde alles heiß, mein Mund trocken, meine Muskulatur erschlaffte, ich hatte das Gefühl die Kontrolle über mich zu verlieren und Panik setzte ein. Gott sei Dank wich mein Mann nicht von meiner Seite und hielt meine Hand während die 3 Infusionen in mich reinfloßen. Auch die Ärzte und die Krankenschwester nahmen meine Ängste ernst und erklärten mir was da genau passierte, welche Medikamente man mir da gab und warum. Ich muss voraus schicken, dass ich schon viele und schwere Operationen durchgehen durfte, viele schwere Medikamente bekam und Unverträglichkeiten dabei entwickelte, mein Körper sagte einfach: es reicht! So kam ich letztendlich auch auf die Steine 😉 es hat alles seinen Sinn.

So wie die Ängste die ich durchleben durfte gestern. All das Grauen das ich erlebte in den vielen Jahren zuvor. All die Momente, von denen ich dachte, ich hätte sie „verdaut“. Doch dann kam so eine kleine Biene und führte sie mir alle wieder vor die Augen, aufdass ich nochmal genau hinsehe und sie loslassen kann.

Heute war ich wieder bei meinem Baum. Die Nacht heute war der absolute Supergau – Muskelschmerzen hoch drei, Kopfschmerzen, Übelkeit, Krämpfe und kaum Schlaf, also alles was man sich nicht wünscht. Und mit diesem unausgegorenen Gefühl stand ich bei meinem Eulchen. „So war das mit den Ängsten wegnehmen aber nicht gemeint. Ich meinte das mit dem Geschäft“, war mein erstes Zetern, bis ich ein demütiges und wirklich ein von Herzen kommendes Danke entließ. Denn ich wusste ja nun, wo es galt nochmal hinzusehen, kann nun meine Themen nochmal ansehen, die alten Ängste durch Liebe und neue Bilder ersetzen und dann hoffentlich loslassen.

Doch was genau waren oder sind das für Themen? Es ist jetzt 9 Jahre her, wo ich mich noch einmal ganz bewusst fürs Leben entscheiden durfte. Ich war 2 Minuten klinisch tot und kämpfte eine Nacht auf der Intensivstation um mein Leben. Hier begannen auch einige meiner Ängste, da ich ganz klar und bewusst alles mitbekommen habe was mit und um mich geschah. Die Ärzte aber wussten das nicht, weil ich ihrer Meinung nach im Koma lag. Ich spürte wie das Leben aus meinem Körper wich, wenn sich selbiger wieder mal aufbäumte, ich fühlte jedes Medikament das man in eine der vielen Zugänge spritze. Ich hörte wenn sie sagten: “ Wir können ihr nichts mehr geben, sonst bringen wir sie um, das muss sie jetzt alleine schaffen“, und ich war mit meiner Todesangst, und diesen unendlichen Schmerzen alleine. Niemand war da, so wie gestern, der mir erklärte was in meinem Körper passiert, wenn ich dieses Medikament bekomme, keiner hielt meine Hand und lächelte mich liebevoll an. Ich war alleine – bis dann jemand kam, den  nur ich wahrnahm, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich war alleine und diese Angst zeigte sich gestern. Nicht nur die Angst vor Krankenhäusern, Ärzten und Medikamenten, Nein auch die Angst alleine sterben zu müssen. Alleine zu sein. Die Angst loszulassen und das nicht vorhandene Vertrauen.

All das darf ich mir ansehen, und genau dafür hat die Biene ihr Leben für mich gelassen. Und so verrückt es sich anhört, ich möchte ihr Danke sagen, dieser Biene, denn sie hat sich für mich geopfert, damit ich wieder ein Stückchen freier lebe.

Die Moral von der Geschicht? Auch Esoteriker haben immer wieder ihre Themen die ihnen aufgezeigt werden. Und meine Erfahrung in meinem langen und intensiven Leben ist, dass Heilung nur geschehen kann, wenn man sich seiner Angst und seinem Schmerz stellt, noch einmal diesen Weg geht, in dem Vertrauen, dass am Ende alles gut ist!

 

 

04. August 2018  Der innere Kritiker 

Achtung, bevor ihr diesen Beitrag nun zu lesen beginnt – die ersten Sätze triefen nur so voll Ironie!

Oh, wie schön, du bist auch wieder hier und meldest dich zu Wort!? Ich habe dich beinahe schon vermisst, du fieses kleines Ding!

So oder so ähnlich könnte man einen inneren Dialog mit mir wahrnehmen, würden die Menschen um mich, ihn auch auditiv mitbekommen. Hier befinde ich mich mitten im Gespräch mit meiner inneren Kritikerin. Diese leise, hämisch anmutende Stimme in meinem Kopf, die mir sagt: „Das kannst/schaffst du nie! Sei nicht so naiv! Schau mal, so etwas ist gar nichts für dich, soweit bist du ja noch gar nicht! Wer soll sowas denn glauben oder, das glaubst du ja wohl selbst nicht! Et cetera perge perge (etc.pp) .“

Diese kleine innere Stimme, die genährt wurde und wird von alten Glaubenssätzen und -mustern, von einst getätigten Worten unserer Schulkameraden, Geschwistern, Arbeitskollegen, Partnern und Verwandten die uns klein machten, uns schlecht fühlen ließen. All diese Erfahrungen die wir ein Leben lang gemacht haben, haben sich hier in einer Zweiflersuppe zusammengebraut, dass uns nun löffelweise serviert wird. Solange bis wir die Quelle der Brühe zum versiegen bringen.

Wie aber schaffe ich es, dass diese zweifelnde Stimme, dieser Kritiker, man nennt ihn in der Psychologie auch den Zensor, wie schaffe ich es, dass er sich nicht lauthals krakeelend immer wieder Raum verschafft und in mir ein minderwertiges Gefühl hinterlässt? Der erste Schritt dazu ist schon mal die Erkenntnis, dass in diesem Moment niemand anderer als Ichselbst zu meinem eigenen Feind werde, indem ich mich kritisiere, an mir zweifle. Das raubt mir wertvolle Kraft und Energie, Energie die ich aber brauche, um etwas, um mich voran zu bringen. Ich möchte euch dieses theoretische Hickhack mit einem praktisch – bildlichen Beispiel untermauern, das mich erst kürzlich mit meinem inneren Kritiker, meiner Zweiflerin konfrontierte.

Viele von euch wissen um meine energetische Arbeit. Ein Herzstück davon ist meine Chakrenanalyse und Harmonisierung. Seitdem ich mich mehr und mehr dem zugewandt habe, was mein Seelenplan mir vorgab und gibt, ich mehr zu dem stehe wer und was ich bin, wofür mein Herz schlägt und meine Seele brennt, seitdem werde ich auch immer „besser“ in meinem fühlig sein. Viele Dinge sind in mir gewachsen, die ich in diese Richtung nie angedacht hätte, oder gar forciert hätte, wie das channeln. Nun ist es eben so, und ich nehme es, wie schon erwähnt auch mehr und mehr an – nicht aber meine Zweiflerin, meine Kritikerin in mir. Die, die mir dann hämisch ins Ohr säuselt: „Alles, alles ist alleine auf deiner blühenden Fantasie aufgebaut und ihr geschuldet. Du weißt nichts, rein gar nichts! Was denkst du eigentlich wer du bist? Denkst du allen Ernstes, du wärst etwas Besonderes?“ Diese Stimme in mir, sie verschaffte mir ein Gefühl, das ich gar nicht in Worte kleiden kann, ich fühlte mich in dem Moment so schlecht, so unsicher und klein, zweifelte einmal mehr an meiner Berufung, meinem Beruf, meinem Sein. So kam es, dass ich eines Tages meinen Mann fragte: „Sag möchtest du eigentlich nicht wissen, was die Menschen so an meiner Harmonisierung fasziniert? Was sich da bei ihnen tut, und was ich alles dabei erkennen und mit ihnen auf den Weg bringen kann? Magst du nicht auch einmal eine Analyse und Harmonisierung von mir?“ Mein Mann tat mir den Gefallen – mir zuliebe – er sagte zu, obwohl er nach wie vor das, was ich tue nicht greifen kann. Er lässt mich gewähren, sieht mir aus der Distanz zu, aber seines ist es nicht, auch wenn er sich bislang noch nie negativ dazu geäußert hatte – er hatte sich ja noch gar nicht dazu geäußert. Nun denn, er gab mir alles was ich für die Analyse auch von meinen Klienten brauche ( ein Foto und dann 30 Minuten seiner Zeit ) und ich begab mich in meine Zentrierung, schickte mein Ego auf die stille Treppe und begann mit meiner Arbeit. Es dauerte dann auch nicht lange, und ich erreichte einen Schwingungszustand indem durch mich eine Energie wirken konnte in Form einer Botschaft ( man nennt es channeln, ich nenne mich daher energetische Kanalarbeiterin – Channel=Kanal). Dieser Botschaften kommen aber auch nur dann, wenn der Mensch, für den ich diese Analyse schreibe, auch etwas hat, was er erfahren soll. Diese Energien sind auch nicht immer dieselben, und können nur an mich herantreten, oder durch mich kommunizieren, wenn ich auf dem Energieniveau bin, das ihrem am nächsten schwingt ( ich nenne alles Energie, weil für mich auch alles als Energie wahrnehmbar ist, egal ob es sich um Engel, Erzengel, Metatron, andere Seelen oder aufgestiegene Meister handelt, es ist nur immer die Energiequalität eine andere, die auch anders wahrnehmbar ist ). Ich kann das, was da dann während einer Analyse passiert nicht forcieren, denn die Energie selbst entscheidet, ob sie ihrem Schützling eine Botschaft vermitteln will. Diese Dinge, die da begannen mit mir geschehen, waren für mich als sehr bodenständige Frau sehr schwer zu greifen. Und da könnt ihr euch dann auch wohl die Zweiflerin, die Kritikerin in mir vorstellen, und ihr Geäffe.

So kam es, dass mein Mann eine Botschaft von einem aufgestiegenen Meister bekam, und da gingen bei ihm alle Schotten dicht. Denn an sowas kann er ja nunmal so gar nicht glauben. Chakren, OK, damit kann er ja grad noch so, aber Botschaften von einem St. Germain? NIEMALS! Und das sagte er mir dann auch, als ich ihm voller Stolz die Auswertung seiner Chakren und die Botschaft seines geistigen Führers überbrachte. „Hm, ja, schön, und was soll ich jetzt damit? Ich kann damit nichts anfangen, denn ich glaube nicht daran!“ 

Puff, das hatte gesessen. Mitten in die Magengegend, ein Hieb wie er heftiger nicht sein konnte. Der Mensch, der mir am wichtigsten im Leben ist, der Mensch dessen Meinung für mich so unendlich wichtig ist, dieser Mensch stellt sich doch glatt an die Seite meiner Zweiflerin, gibt meinem Zensor, meinem inneren Kritiker noch mehr an Nahrung, sodass er dick und fett und hämisch lachend in mir wuchs. Ich zweifelte so sehr, weinte, war traurig und gekränkt, dass mein Mann mir nicht glaubte, mir nicht vertraute, sodass ich alles in Frage stellte. Ja sogar unsere Beziehung. „Kennt er mich überhaupt? Weiß er denn überhaupt wer ich bin und was mich ausmacht?“ Ich schämte mich für mein Sein, fühlte mich so schlecht und ließ mich mal in dieses Gefühl der Schwäche und der Verständnislosigkeit hineinfallen. Bis…..

Die Tränen waren noch nicht versiegt, da kam aus der Tiefe meiner Seele ein kleiner Lichtfunke. Einer der mir sagte: „Sieh doch hin, dein Mann hielt dir doch nur den Spiegel vor. Es ist gar nicht wichtig woran er glaubt, oder ob er an dein Tun glaubt. Dies ist nur für dein Ego wichtig, deinen Selbstwert. DU sollst an dich glauben, an deine Gabe und dein Sein, denn wenn du es nicht tust, wieso sollen es dann die anderen tun?“ Die Kritikerin, die Zweiflerin in mir, die, die sich erst noch so hämisch freuend aufgebläht hatte, zerfloss vor mir, wie die „böse“ Hexe des Westens im Zauberer von Oz. Es war die Erkenntnis, dass ICH es in der Hand hatte, und ICH alleine meine Arbeit werte und bewerte, egal wie es die anderen tun. Natürlich hilft es auch meinem Selbstwert, wenn ich für das was ich tue gelobt werde, doch bringt das meine innere Kritikerin und Zweiflerin immer nur für kurze Sequenzen zum schweigen. In dem Moment, in dem ich lernte mir selbst glauben zu schenken, mir selbst zu vertrauen, mir selbst einmal mehr bewundernd auf die Schulter zu klopfen, indem Moment verstummte diese kleine fiese Stimme in mir.

Erkennen ist der erste Weg zum zähmen des inneren Kritikers. Erkenne ich, dass ich mich abwerte, dass ich gerade alten Mustern, alten Einflüsterungen aus Schulzeiten, alten Glaubenssätzen oder was auch immer, ich gerade hörig bin und folge, dann kann ich gegensteuern. Lenke deine Aufmerksamkeit nicht auf diese Stimme, die dich zweifeln lässt, sondern lösche sie aus mit Liebe und Verständnis. „Du machst das gut, du kannst das, du bist wertvoll, du fantasierst nicht, du bist nicht verrückt, es ist wahr was geschieht, du hast es verdient, du bist soweit“… etc.pp…… Es ist ein Weg an dem man immer wieder beharrlich arbeiten darf, denn inneren Kritiker, die innere Zweiflerin zu besänftigen, doch ich kann euch sagen, es wird immer leichter und die Abstände in denen sie sich meldet, werden auch immer länger, und selbst wenn sie wieder da ist und an Macht gewinnt, kann man ihr ganz, ganz schnell das Wasser abgraben. Und auch hier sind wir wieder bei meinem Lieblingssatz: “ Es beginnt BEI MIR und endet BEI MIR!“ Eigenverantwortung, Selbstverantwortung, nichts mehr an andere, oder an andere Umstände abgeben, gnadenlose Ehrlichkeit zu sich selbst –  das sind Wege zum Glück!

Natürlich habe ich auch einen steinischen Tipp für euch, um der inneren Kritikerin den „Garaus“ zu machen.

Der ROSENQUARZ hilft uns in die Selbstliebe, die Eigenverantwortung, und ist deswegen immer mein Stein der Wahl. Er tut dies mit einer stoischen Energie, die mitunter gar nicht so sanft ist, wie man es vom Stein der Liebe erwarten würde.

Der CITRIN ist der Stein, der dir hilft deiner Selbst bewusst zu werden und der dir die Emotionen, die gespeicherten Gefühle, zu verdauen hilft.

 

06. August   VERZEIHEN LEICHT GEMACHT, oder WILLKOMMEN IN DER SEELENKLASSE

 

Mein Leben war eine ganz schön holprige „Hintausstrasse“ bis ich hier her gelangte. Viele Umwege die ich ging, doch jeder einzelne Umweg offenbarte mir einzigartige Erfahrungen, die ich heute weiter geben darf. Wenn ich mit meinen Offenbarungen auch nur einem einzigen Menschen helfen darf und kann, dann hat sich jeder Umweg den ich in meinem Leben genommen habe, einmal mehr gelohnt. Wenn ich Episoden aus meinem Leben erzähle, dann nicht um bewundert, oder bemitleidet zu werden, sondern um die Möglichkeit eines Weg aus einer Misere aufzuzeigen.

Ich wurde im vorigen Jahrhundert ( *brüll* wie sich das anhört, voriges Jahrhundert, aber es ist nunmal so 😀 ) in den 1970ern in einer bäuerlichen Region als Kuckuckskind geboren.  Ich war das Familien und Dorfgeheimnis, niemand sagte etwas, aber alle wussten es, tuschelten hinter vorgehaltener Hand über diesen kleinen Kuckuck und seine Mutter, das gefallene Mädchen. Aus heutiger Sicht ist es mir klar, dass ich den Schmerz meiner Mutter mit trug, und auch die Wut, die sie meinem Vater gegenüber empfand, diese Enttäuschung die sie mich spüren ließ, diese Liebe zu mir, die sie nicht hochkommen lassen konnte, weil sie in mir nur ihn sah, den Mann der ihr so unendlich weh getan hatte. Als Kind hat man natürlich diesen Einblick und Überblick nicht, da vermisst man nur die Mutter und die Mutterliebe, die sich mir entzogen hatte. Dazu kamen dann noch Gewalt und Missbrauch und mein beinahe „tödlicher Seelengiftcocktail“ war zusammen gerührt. Das solche frühkindlichen Erlebnisse, die sich bis ins junge Erwachsenenalter zogen nicht gänzlich an mir ungesühnt blieben, das liegt auf der Hand. Ich hatte vieles aufzuarbeiten, vieles das ich lernen musste zu verstehen, oder abzugeben was nicht meines war. Und ich arbeitete hart an mir. Doch ich musste erst sterben um zu verstehen und um zu leben zu beginnen!

Verzeihen, Tamara, du musst verzeihen! Ja, mein vollständiger Name, mein Name von Geburt an ist Tamara. Doch diese Tamara, das war nicht Ich, nicht mehr, ich legte sie ab wie ein altes Kleidungsstück. In dem Jahr, in dem ich starb ( ich hatte während einer OP einen vollständigen Herz-Kreislaufstillstand, Nulllinie, wurde reanimiert, kam auf die Intensivstation und auch dort kämpfte man noch einen Tag und eine Nacht um mein Leben) lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Er gab mir den Namen Mara, und als die wurde ich wiedergeboren. Heute, 9 Jahre später habe ich mich mit Tamara wieder ausgesöhnt, sie darf wieder ein Teil meines Lebens sein, denn sie ist ein Teil von mir.

Aber wir waren ja beim verzeihen. Das man nach so einer Lebensgeschichte nicht unbedingt gleich einen guten Start ins Leben, auch als Erwachsene hat, war klar. Und so wurde ich krank, körperlich als auch seelisch, weil ich dahin, wo es drückte ja gar nicht hinsehen wollte. Bulimie, exzessives laufen ( ich lief Marathon), Angst- und Panikattacken, Depressionen sind nur ein kleiner Auszug dessen, was mir mein Körper als Mahnung schickte um endlich hinzusehen, mich meinem Schmerz zu stellen. Und erst als mich das Leben an den Rollstuhl und danach viele, viele Jahre an Krücken und hüfthohe Orthesen fesselte, blieb ich still sitzen und ging durch meinen Schmerz hindurch.

Sie müssen verzeihen. Sie müssen wütend werden! Dies waren immer wieder Sätze die ich von Therapeuten zu hören bekam. Ich muss, ich muss, ich muss ….. und ich bemühte mich regelrecht diese Emotion der Wut aufkommen zu lassen. Doch ich fühlte sie nicht. Trauer, ja, aber nie Wut. Heute weiß ich, dass es nicht darauf ankommt im nachhinein wütend zu werden, aber es ist unendlich wichtig zu verzeihen – den Menschen die einem etwas „angetan“ haben, dem Leben und sich selbst. Ja aber verdammt nochmal, wie kann ich denn verzeihen? Wie verzeihe ich einem Menschen der einem das Grundbedürfnis nach Sicherheit, nach Geborgenheit und Liebe verwehrte? Wie verzeihe ich einem Menschen der mich halb tot prügelt? Wie verzeihe ich einem Menschen der mich so berührt, wie man kein kleines Mädchen berührt? Wie verzeihe ich im Leben unverzeihliches? Glaubt mir, ich habe alles versucht, wirklich alles, vom imaginieren bis Briefe schreiben, vom ansehen der Lebensgeschichten jener Menschen bis hin zum verstehen warum sie waren und sind wie sie sind. Doch der Schmerz um das Geschehen wollte und wollte nicht weichen. Bis ich meine eigene Spiritualität fand, mein Verständnis vom Kreislauf des Lebens, vom Sinn des Menschseins und der Aufgabe der Seele. Und genau da setzte ich an – auf der Ebene der Seele, und als ich all den Menschen, auf dieser Ebene begegnete, da löste sich meine Trauer, mein Schmerz und wich einer unendlichen Liebe und Dankbarkeit, sodass ich heute ohne Gram und in mir und auch mit mir in Frieden leben kann.

Ja, wie, ja aber WIIIEEEEEEEEEEEE hast du das geschafft? Im Klassenzimmer der Seelen! In meinem denken, fühlen, Sein, sind wir nicht unser Körper mit dem wir uns identifizieren, sondern es ist alles Energie. Materie, Körper, alles das ist Energie, verdichtete Energie. Rund um uns ist Energie, ALLES ist Energie, Energie die schwingt. Manch einer nennt diese Energie Engel, Heilige, Gott, manch einer misst sie in Bovis, auch kennt man sie als Prana oder wie man sie auch sonst benennen oder erkennen mag. Und diese Energie verliert sich nicht, nur weil wir unseren Körper ablegen. Diese Energie, ich nenne sie Seele, kehrt wieder zurück zum Ursprung, mit dem Zeugnis des Lebens in der Tasche, auf dem die Lebenslehre die man sich für dieses Leben ausgesucht hat und das man eben abgeschlossen hat mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ beschrieben wurde.Dies ist aber alles keine Wertung, sondern nur ein Hinweis darauf, dass man das was man sich vorgenommen hat, auch umsetzen konnte.

So kommt dann die kleine Seele wieder nach Hause, und alle freuen sich, dass sie wieder da ist, die kleine Seele, die sich so mutig dem Leben und der Körperlichkeit mit all ihren Gefühlen und Wahrnehmungen die das so mit sich bringt, gestellt hat. Für „die da oben“ sind „wir hier herunten“ die Helden, weil wir so mutig sind und auf der Erde inkarnieren. Und das tun wir jedesmal freiwillig. Denn das höchste Gebot neben der bedingungslosen Liebe ist hier ( und auch auf Erden ) der freie Wille. Keine Seele wird je gezwungen nochmal geboren zu werden, und es ist auch keine Strafe. Dies sind Wertungen die wir als Menschen dem beimessen, aber nicht als Seele, da kennen wir solche kleingeistigen Wertungen nicht. Wenn sich aber eine Seele nun entschließt wieder zu inkarnieren, weil sie etwas lernen möchte, dass sie nur in der Körperlichkeit erfahren kann, dann treffen sich alle Seelen aus der Seelenschule in der Seelenklasse. Sie versammeln sich alle um einen großen Tisch und der geistige Führer dieser kleinen Seele die wieder den Schritt ins Leben wagt, übernimmt den Vorsitz.

„Unsre kleine Mara möchte wieder inkarnieren. Diesmal möchte sie lernen was es heißt nicht die Liebe und Geborgenheit zu erhalten, die ein Menschenwesen zum glücklichen Leben auf der Erde braucht. Wer möchte ihr denn bei dieser Erfahrung helfen?“ Die anderen kleinen Seelen in der Seelenklasse sind ganz aufgeregt, denn auch sie wissen, wenn sie der kleinen Maraseele dabei helfen, gibt es noch ein Klassenziel das es zu erreichen gilt. Ja, da werden die kleinen Seelen schon ganz schön ehrgeizig. Das Klassenziel in meinem Fall heißt „verzeihen um in die bedingungslose Liebe zu kommen“. Die kleine Mara Seele sieht 2 Seelenfreunde an, die sie ganz besonders liebt: “ Wollt ihr beide meine Eltern werden?“ Jede Seele die geboren wird, sucht sich ihre Eltern aus, weil die schon das Grundthema mitbringen, an dem sie auch feilen will. Und die Eltern geben das Einverständnis. Sie wissen bereits jetzt, dass sie sehr schmerzhafte Erfahrungen machen werden, dass das aber für das erkennen unerlässlich ist. Die Seele die einst Maras Mutter sein wird, tritt an sie heran und umfängt sie mit ihrer ganzen Liebe: „Gerne will ich deine Mutter sein, damit du lernen kannst, was für deine Entwicklung so wichtig ist, für unser aller Entwicklung. Aber vergiss bitte eines nie, nie, nie – auch wenn ich dich verletze, in welcher Weise auch immer, ich tue dies nur, weil ich dich so unendlich liebe!“

Ja, die Seelen da oben, sie wissen schon ganz genau worauf sie sich einlassen und es gibt auch schon einen groben Überblick was in diesem Leben alles geschehen wird. Jedoch hat man selbst hier noch die Helfer und Werkzeuge in der Hand, um alles abzuändern – wenn die Seelen es möchten. Denn nun greift ja auch der freie Wille jeder einzelnen Seele, auch jedes eigene Thema schwingt noch mit hinein und am allerwichtigsten, in dem Moment der Geburt kommt das Vergessen, solange bis man auch auf Erden wieder als Seele erwacht und zu erkennen beginnt.

Wenn ich heute einen Schmerz in mir verspüre, dann begebe ich mich auf die Ebene meiner Seele und treffe mich mit meinen Seelenkameraden. Und wenn ich in dem Bewusstsein lebe, dass jede Seele die mir begegnet, mit mir da oben diesen Deal geschlossen hat, um mir zu helfen meinen Lehrabschluss hier hinzubekommen, ja dann kann ich nichts anderes mehr, als auf der irdischen Ebene zu verzeihen….

Es ist mein Glaubenssystem, es muss nicht das eure sein. Ihr könnt mich für verrückt halten, völlig plemplem oder gaga, aber es ist das System, das mich davon abgehalten hat meinem Leben ein Ende zu setzen, es hat mich dazu gebracht mich selbst zu lieben, es hat mich davon abgehalten mir gegenüber zerstörerisch zu sein ( Alkohol, Drogen, Selbstverletzungen). Dies schaffte keine einzige Therapie, kein Medikament das man in mich schleuste. Heute bin ich gesund und lebe im Frieden, und selbst wenn sich wiedermal ein Stück Wehmut aus meiner Vergangenheit zeigen will, dann sehe ich sie mir an, nehme die Wehmut an der Hand, gehe mit ihr in mein Herz, dort wo meine Seelenklasse immer auf mich wartet, und lasse sie dort, um mit Liebe zurück zu kehren!

Natürlich ende ich diese Geschichte nicht ohne einen steinischen Tipp auch hierfür zu hinterlassen. Nehmt den Rosenquarz an euch, der hilft beim verzeihen, vor allem sich selbst <3

 

13.08.2018 HOCHSENSITIVITÄT, HOCHSENSIBILITÄT!  

Bevor ich weiterschreibe, möchte ich einmal den Unterschied zwischen Hochsensibilität ( HSP = High sensibilitiy person) und Hochsensitivität (HS= High sensitivity) erklären. HSP meint, dass dieser Mensch, der damit „gesegnet“ ist die Emotionen viel intensiver wahrnimmt, als Otto Normalverbraucher, auch die Emotionen seiner Mitmenschen nimmt dieser Mensch wahr, erkennt dies aber oft nicht, und er weiß nicht warum seine Launen und Gefühle sooft wechseln, obwohl es scheinbar im Außen keinen Grund dafür gibt. Ich habe das „gesegnet“ deswegen unter Anführungszeichen gesetzt, weil es für HSP Menschen Anfangs eher Fluch und Belastung, als Segen ist, bevor sie es anerkennen und annehmen können und in ihrem Leben für sich selbst gewinnbringend nutzen können. Um dies zu können, bedarf es erst einmal der Erkenntnis, dass man hochsensibel ist, und dass dies keine Schwäche ist, sondern ein riesiges Potential in sich birgt.

HS indes ist die Feinfühligkeit die das Körperliche betrifft. Ein Mensch der hochsensitiv ist, spürt sofort wenn in seinem Körper etwas im Argen liegt. Nur meist hört er nicht darauf, weil man ja nicht als Weichei gelten will.  Und so wird aus dem anfänglichen Frühwarnsystem ein lautes schrillen einer Alarmglocke, dass den HS Menschen dann tatsächlich erstmal ausknockt. Doch nicht immer muss es solche Ausmaße annehmen. HS Menschen haben Probleme in einer Geräuschkulisse die lauter ist, oder wo sich viele Menschen treffen und ein Stimmengewirr einsetzt. Oft sind sie dann nicht mehr in der Lage auszufiltern oder einen „Riegel vorzuschieben“ und klinken sich regelrecht aus – aus Gesprächen, bei Veranstaltungen, weil sie dem nicht mehr folgen können, und es dann auch nicht mehr wollen – sie sind schlichtweg überfordert, und nicht selten treten sie die Flucht an. Und auch hier, HS spüren nicht nur das Ungleichgewicht im eigenen Körper, sondern auch Ungereimtheiten im Gegenüber, sie haben wirklich ein sehr feines Gespür, dass sie erstmal lernen dürfen „zu beherrschen“.

Diesen Menschenschlag der HSP/HS wie auch Ich mich dazugehörig bekenne, nannte man früher, und teils auch heute noch, Mimose, Fräulein „Rühr mich nicht an“ oder Weichei. Davon erst einmal abgesehen, dass ich persönlich eine Mimose als eine wunderschöne und wohlriechende Pflanze halte, insofern fühle ich mich geadelt. Ich selbst konnte und kann auch nie viel mit dem Begriff „Multitasking“ anfangen, denn bei Gott, ich bin sowas von nicht Multitasking fähig. Ich kann es tatsächlich nur, mich auf eine Sache zu konzentrieren, will ich mich nicht zerreißen, auch eine Eigenschaft eines HS/HSP Glückskindes. Ja, ich bin schon so ein Glückswürsterl, auch wenn ich es lange Zeit nicht so sah. Erst als ich lernte mit meinem vermeintlichen „Anders sein“ umzugehen, erst als ich dem Kind einen Namen gab ( HS/HSP) und erkennen durfte, dass ich nicht „anders“ sondern Besonders bin, von dem Moment an, begann sich mein ganzes Leben umzukrempeln. Plötzlich wurde aus der „Mimose“, und „du denkst wohl du bist was Besseres, Fräulein Rühr mich nicht an“, eine starke, selbstbestimmte Frau, die anderen Menschen die ähnliches empfinden, auf ihrem Weg begleitend zur Seite stehen darf.

Hochsensible und Hochsensitive sind bei Weitem keine Schwächlinge, Mimosen oder Weicheier, denn das genaue Gegenteil ist der Fall, sie sind unglaublich stark! Wenn man ihnen nur zeigt und erlaubt, diese vermeintliche Schwäche in Stärke umzukehren.  Sie brauchen jemanden, der ihnen zeigt, wie sie mit dem „Geschenk des fühlens und fühlig seins“ umgehen können, sie dürfen lernen wie man sich schützen und abschirmen kann von den vielen Sinneseindrücken die sie beinahe alle ungefiltert aufnehmen. Ich bin ja davon überzeugt, und bitte steinigt mich jetzt nicht, dass die Kinder denen man ADHS oder ADS zuschreibt, nichts anderes sind, als HSP und HS Persönlichkeiten, man macht sie nur zu „Krankheiten“, weil man diese Kinder mit Medikamenten so besser „kontrollieren“ kann. Ich weiß wovon ich spreche, denn mein Sohn, heute 27 Jahre, war einer der ersten ADHS Kinder in einer österreichischen Studie, durchgeführt vom Universitätsklinikum in Graz. Und glaubt mir ich habe damals, als junge Frau von 30 Jahren so ziemlich alles was mein Kind betrifft „falsch“ gemacht, weil ich es nicht besser wusste. Heute weiß ich um all diese Dinge, und würde gerne, wenn ich es könnte, die Zeit genau dorthin zurück drehen, wo mein Sohn in diese Studie als Fall- und Versuchskarnikel aufgenommen wurde. Ich habe mit meinem Leben, meiner Vergangenheit Frieden geschlossen, auch mit diesem Kapitel, denn es war nun damals so in den 90ern und frühen 2000ern. Nun gilt es aber, es in Zukunft besser zu machen, mehr hinzusehen und hinzuhören. Ich bin HS und HSP und meine Kinder sind es. Punkt, Komma, Aus! Heute darf ich ihnen als „gutes Beispiel“ voran gehen ( ich hoffe doch das es so ist 😀 ) und ihnen zeigen, dass man sich nicht betäuben muss, nur um nicht zu spüren. Sondern, dass es ganz andere Mittel und Wege gibt, um sich zu schützen. Ein unterstützender Weg dabei sind meine Steine, aber auch die Energetik hilft uns HS und HSP unser Leben schön, gesund, erfolgreich und mit all den Annehmlichkeiten die es bietet, zu leben.

Und wie komme ich nun dahin, wenn ich schon weiß, das ich zu diesem „Menschenschlag“ gehöre?

Wichtig ist es zunächst einmal Grenzen zu setzen, und zwar rechtzeitig! Auch auf die Zeichen des Körpers darf man hören, nutzt das Frühwarnsystem das in euch „eingebaut wurde“. Jeder Schmerz, jedes Unwohlsein zeigt immer an, dass etwas im Ungleichgewicht ist, oder etwas übertrieben wurde. Als HS merkt man das viel, viel früher, als jemand der nicht damit gesegnet ist, und man hat eher die Chance da gegen zu lenken, bevor es noch manifest wird. Nicht minder wichtig ist es heraus zu filtern, was ist nun mein Schmerz, mein Unwohlsein und was habe ich von anderen übernommen? Ist man erst einmal in der Selbstreflexion angekommen, so lernt man auch schnell dies zu unterscheiden und abzuwehren.

Wir HS/HSP sind ein Segen für unsere Gesellschaft, für unsre schnelllebige Zeit in der viele schon verlernt haben sich selbst zu spüren.  Und wenn man sich selbst schon nicht mehr spürt oder spüren will, wie will man dann ein ehrliches Gespür für andere entwickeln? Hochsensible erkennen die Maskenträger, ihnen kann man nichts vorspielen, denn sie spüren es, wenn jemand authentisch und autark ist, oder ob er den Menschen und der Umwelt mit seiner „Lebensmaske“ entgegen tritt. Oft können solche Menschen nicht mit so feinfühligen Menschen zusammen sein oder umgehen, weil der HSP diese Menschen entlarvt, aber nicht in böser Absicht, er weiß es eben. Und damit können die Maskenträger nicht umgehen, denn sie haben sich ihre „Lebensbühnenshow“ ein Leben lang hart antrainiert, und möchten gar nicht, dass da jemand dahinter blickt. Das sind dann die Menschen, die die HSP Menschen ad absurdum führen, sie als Mimose oder Weichei betiteln, schlecht über sie reden, sie versuchen „klein zu halten“….weil sie Angst vor ihnen haben, und Angst der eigenen Wahrheit, dem eigenen fühlen, dem wahren Wesenskern entgegen zu treten. Würden auch diese Menschen erkennen, welch ein Segen es ist, solche sensiblen Menschen zu kennen um von ihnen zu lernen, und wenn auch die HS und HSP lernen ihre Gaben auch zu Nutzen, würde unser aller Welt ein großes Stück an Glück gewinnen.

In diesem Sinne, fühlt einander, und wer es nicht kann, ich lehre es euch gerne 😉

 

22.August 2018

Kennst du den Weg zum Glück?

Vor vielen, vielen Jahren, als ich noch nicht auf meinem Weg war, sondern dem anderer folgte, hätte ich noch auf so eine Frage mit einer spitz-sarkastischen Gegenfrage geantwortet: „Sehe ich etwa so aus?“

Das war jene Zeit in der ich noch festhielt an meinem „Opferdasein“, jene Tage die ich brauchte um zu lernen und an mir zu wachsen. Und je mehr ich litt, umso mehr Leid zog ich auch in mein Leben! Selbsterfüllende Prophezeiungen! Ich verstand damals nicht, dass ich für ALLES was geschieht selbst die Verantwortung trage.

Ich bin es die JA oder NEIN zu einer Sache sagt! Und damit ist nicht bloß gemeint, ob ich heute auf einen Ausflug mitfahren möchte, oder doch lieber zuhause bleiben möchte. Sondern es geht hierbei auch um Themen wie Beziehungen, Familie, Gesundheit, Erfolg, das System in dem man festhängt oder in dem man mit schwimmt. Immer bin ICH es die zu etwas JA und AMEN sagt, oder sich traut auch mal NEIN zu sagen, oder die Mut hat JA zur völligen Gesundung zu sagen, weil ich es mir WERT bin, und die weiß, dass ich um MEINER SELBST geliebt werde und nicht weil ich „arm“ in irgend einer Beziehung bin!

SELBSTVERANTWORTUNG heißt dieses Zauberwort, dass der Schlüssel zum Glück ist, und das ich euch jetzt beschrieben habe.

Und bei Gott, ich weiß wovon ich schreibe, denn ich ging durch viele Opferrollen die Gewalt, Missbrauch, Vergewaltigung, Selbstzerstörung, körperliche Gebrechen und Operationen die mich an den Rollstuhl fesselten und viele Jahre an Krücken nagelten, Verlust von fast allem Hab und Gut, bis hin zum Verlust der Familie und beinahe der eigenen Identität. Und glaubt mir wenn ich euch sage: Ich habe mich gesuhlt in meinem Opferkissen!

Es war nicht schön, es tat weh, seelisch und körperlich, und ich hasste es, aber ich suhlte mich darin.

Seht mal wie arm ich bin, seht mich an, ich bin ein verwundetes Tier! Seht doch her, aber warum seht ihr mich denn nicht?

Im Außen war von meinen Dramen nie viel mitzubekommen, ich wirkte immer taff und stark und selbstbewusst, mit meiner Maske des Lebens. Selbst in meinen schlimmsten Lebensphasen, sah mir im Außen niemand meinen Lebensunmut an, der mich beinahe täglich wie ein treuer Wachhund begleitete. Und er achtete penibel darauf, dass ich nur ja nicht von dem Tropf naschte, der Glück beinhaltete, von der „Suppe der Selbstverantwortung“!

Mein so vertrauter als auch dunkler Freund, der Wachhund, sorgte mal um mal dafür, dass ich mich schlecht und ungeliebt fühlen konnte. Er schickte mir die rechten Menschen die schon dafür sorgten, als auch die Krankheiten, die für den Rest sorgten.

Ich weiß nicht wann und wo es geschah, doch es geschah, der Tag an dem ich ausstieg aus dem Zug der ewig nur im Tunnel fuhr, ohne die geringste Hoffnung auf das ersehnte Licht am Ende des Tunnels. Aber er kam, der Tag, nur, er kam nicht ohne Tränen.

Jedesmal wenn in mir etwas in Heilung kam und kommt, dann fließen auch Tränen, dann fühle ich noch einmal den Schmerz des Vergangenem. Dann weine ich Tränen über mich und über „verlorene Momente“, Tränen über Mitmenschen und Tränen über menschliche Verluste, Tränen der Erkenntnisse und Tränen der Heilung – und dann, wenn sie versiegen, dann kehrt Frieden ein, dann verlässt mich der Schmerz, der sich noch einmal vehement aufbäumte, mein Wachhund, der, der mich so treu begleitet hatte.

Dann bedanke ich mich bei meinem Schmerz, der mir gezeigt hat, dass es zwar möglich ist mit ihm zu leben, aber das ich es NICHT MUSS!

Ich habe es in der Hand mich zu entscheiden, IMMERZU, jeden kostbaren Moment meines Lebens habe ICH es in der Hand mich zu entscheiden. Niemand zwingt mich zu etwas, oder etwas zu tun das ich NICHT WILL. Erst wenn man das erkannt hat, ist man wirklich frei im Leben! Und das, was man persönlich für Glück hält, zieht ein. Ist man erst auf diesem Weg, dann gibt es kein zurück mehr, selbst wenn man es wollen würde – aber ich verspreche euch, niemand will je wieder dorthin zurück, wenn man sich sein Glück so wohlverdient hat!

In diesem Sinne, befreit euch vom Schmerz, reißt ab die Maske des Lebens, steigt aus, aus dem Zug der euch nur im Tunnel fährt ohne euch das Licht am Ende davon erkennen zu lassen, und nascht vom Töpfchen des Glücks – aber Vorsicht, es kann süchtig machen 😉

 

Das „Böse“ das du siehst, ist das Dunkle in dir!

Ich weiß, ich weiß, meine Überschriften sind oft provokant, manchmal auch zweideutig, UND, ich wähle sie bewusst so, denn ich möchte den, der das liest aus seiner Reserve locken und zum nachdenken anregen.

In der Energetik kommt mir schon vieles unter! Vieles das mich ebenso nachdenken lässt, wie es mich auch wundern lässt.

Wenn man beginnt den Weg der Spiritualität einzuschlagen, den Glauben den man gelehrt bekommen hat zu hinterfragen, und vom Gläubigen zum Wissenden wird, begegnet man auch viel Obskurem. Eines davon ist das Böse, die bösen Energien, die bösen Geister, die Dämonen die einem die Energie und die Seele rauben wollen.

Es ist nicht so, dass ich die Menschen, die mit solchen Aussagen zu mir kommen nicht ernst nehme, im Gegenteil, ich nehme ihre Ängste sogar sehr, sehr ernst, jedoch kann ich mir ein inneres schmunzeln nicht verwehren. Es sei mir meine Schwäche verziehen!

Jeder der die Spiritualität mit all ihren wundervollen Facetten kennen lernt, lehnt sich erst einmal fast automatisch gegen die Kirche auf. Das habe ich an mir selbst erlebt – ich wurde erzkatholisch erzogen, mein Großvater war Obermessner und der Dorfpfarrer ging bei uns zuhause aus und ein. Ich selbst leitete eine Kindergruppe der katholischen Jungschar, gehörte zu der katholischen Frauengruppe und sang im Kirchenchor – ja, ich war durch und durch erzkatholisch!

Dann geschah etwas, was meine „Scheinheiligkeit“ ( ich war nie ein schlechter Mensch, die Scheinheiligkeit bezieht sich eher auf das unterbuckeln bei den kirchlichen Autoritäten) in ihren Festen erschütterte – ich ließ mich vom Vater meiner Kinder scheiden, und war plötzlich „ein gefallener Engel“. Niemand sagte etwas, doch alle gaben mir das Gefühl, dass das was ich „getan“ habe nicht richtig war. Und als ich, die sich ja immer für die Kirche so eingesetzt hatte ( hätte ich nicht geheiratet, so wäre ich Nonne geworden – man glaubt es ja heute kaum), dann nicht mehr als Taufpatin fungieren durfte, als geschiedene Frau, legte ich all meine kirchlichen Verpflichtungen und „Ämter“ ab und trat aus „diesem Verein“, wie ich ihn nannte, aus. Ich wollte auch nichts mehr damit zu tun haben. Ich war gekränkt und fühlte mich nicht gewürdigt – ich habe doch immer alles getan, um „ein braves Schäfchen“ zu sein.

Heute weiß ich, dass das abwenden vom Schoß der Mutter Kirche notwendig war, um spirituell zu wachsen, und deswegen lasse ich die Menschen die mir begegnen und noch so sehr mit dieser religiösen Institution hadern, in ihrem „Ablehnungssud“ vor sich hinköcheln, weil ich auch aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig dieser Abnabelungsprozess ist, weg von der Hörigkeit, hinein ins eigenverantwortliche, erwachsene, spirituelle Leben. Heute habe ich mich mit der Kirche ausgesöhnt, wenngleich ich nicht alles gut heiße was die Menschen darin tun. Aber sie ist eine Notwendigkeit als moralische Instanz, und ja, man darf gerne darüber lachen – einmal mehr, wenn man schon in meinen Schuhen gegangen ist, und das Verständnis und den Überblick aufbringt, den ich bereits habe.

Nun denn, dann sind diese Menschen hier bei mir und zetern über die Kirche, wie schlecht sie nicht ist, und verwerflich, und die Hexenverbrennungen ( ja die waren furchtbar), die Kriege und Kreuzzüge in ihrem Namen (unglaublich furchtbar), die Missbräuche (ich finde keine Worte dafür, zumal ich selbst davon betroffen war), und dass diese Kirche dem Erdboden gleich gemacht gehört.

Ich stimme dem zu, ich stimme vielem zu, aber ich durfte eines – ich durfte lernen zu verzeihen – und um bei der Kirche und ihren Menschen zu bleiben, die ja auch die Bibel verfassten – „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“!

Ich richte nicht mehr, schaue nicht ausschließlich auf die Greueltaten (und Nein, ich bin nicht blind oder weltfremd), sondern richte mein Augenmerk auf das Gute, das sie ebenso hervor bringt, trotz ihrer fehlbaren Menschen. Nachtrag, ich bin immer noch aus der Kirche ausgetreten!

Ja, so richten halt diese Menschen, was die Kirche alles Schlechtes getan hat, und sind absolut blind dem gegenüber, was sie wirklich am Menschen verbrochen haben – nämlich die Machtausübung!

Eine Frau hat mir gesagt, du musst wissen, sie ist eine die sehen kann, also du musst wissen, sie sagte an mir hängt etwas Dunkles, das mir schaden will. Und sie sieht meine früheren Leben und die Schwierigkeiten die ich da immer mit den Männern hatte, die waren immer so grausam und böse, und deswegen kann ich heute keine glückliche Beziehung führen!“

Solche oder ähnliche Aussagen bekomme ich von meinen Klientinnen beinahe täglich zu hören (ich habe auch männliche Klienten, deren Problematiken sind aber anderer Natur). Das sind genau jene Frauen, die die Kirche regelrecht „hassen“ und sich genau das aufdrücken lassen, was einst eine Kirchenlehre war, die Lehre von den Dämonen, von der Hölle und bösen Wesen die uns befallen und aussaugen.

Hier wird plötzlich das für bare Münze genommen, was das Absurdeste ist, was je von dieser Institution über die Menschen gestülpt wurde, der Glaube an das äußere Böse.

Ich glaube nicht an den Scheiß, den die Kirche verzapft“, kommt es oft, und im selben Atemzug sprechen dieselben Menschen, die den Scheiß nicht glauben von Besessenheit (es hängt etwas Dunkles an mir, das mir schaden will), etwas, was die Kirche erfunden hat, um ihre Machtposition zu stärken. Denn wenn ich dem Menschen Angst mache, habe ich Macht über ihn.

So wie jene unverantwortungslose „Kolleginnen und Kollegen“, ich setze sie unter Anführungszeichen, weil ich sie nicht mit meinem Berufsstand gleichsetzen möchte, ja da bin ich kleinlich, also diese Frauen und Männer handeln nun nicht minder verwerflich wie die Kirche selbst, sie üben Macht auf diese Frauen aus, denen sie so eine gequirlte Scheiße überstülpen. Solche Frauen bekommen Angst, Angst vor etwas, das nicht existent ist. Ich sage jetzt nicht, dass das „Böse“ nicht existiert, nur ist dies eine rein wertende, menschliche Geschichte, denn in den Sphären, von denen diese Menschen zu sprechen glauben, ist diese Wertung nicht vorhanden. In besagten Fallbeispiel, wäre „das Böse“, will man in diese Wertung verfallen, einzig und allein die Prophezeierin, denn sie senkt das Energieniveau ihrer Kundin in Richtung Angst, und nun kann sich alles was niederer schwingt, was auf dieser Angstebene schwingt, sich festsetzen – das da wäre: üble Nachrede, falsche Freunde, Lug und Betrug, physische und psychische Erkrankungen und vieles, vieles mehr – all diese nieder schwingenden Energien setzen sich an, um und in der Aura, in den Energiekörpern fest, und sind als dunkle oder stumpfe Flecken, Einschlüsse, Kopien etc. sichtbar. Doch all das sind keine Dämonen, keine Geister die uns verfolgen, wenn wir nicht dieses oder jenes tun, sondern einzig und alleine energetische Finger (Körper)abdrücke unserer Umwelt und von uns selbst. Ich selbst habe es in der Hand, ob ich all das zulasse oder nicht. In dem Moment, wo ich beginne mein Energieniveau anzuheben, wo ich raus aus der Angst (und der selbsterfüllenden Prophezeiung) gehe, beginnt sich mein Leben wieder hin zum Guten zu wenden.

Das „Böse“ das dich anheim fällt, ist das Dunkle in dir. Aspekte von dir, die du verdrängst, die du nicht wahrhaben willst.

Ich habe das Böse in seinen Augen gesehen“, ich widerspreche nicht, wenn ich so einen Satz höre, denn ich glaube ihnen das sie es gesehen haben, aber sie sahen dabei in einen Spiegel, als sie es sahen. Wir sind alle verbunden, ob wir es wollen oder nicht, und sehe ich dir ins Gesicht, so blicke ich in meine Seele.

Das „Böse“ das du siehst, oder das an dir gesehen wird, ist das Dunkle in dir! Erst wenn man das erkennt, bereit ist sich diese dunklen Flecken auf seiner menschlichen Landkarte auch anzusehen, erst wenn man den Mut hat hier genau hinzusehen, es hochzuholen und zu akzeptieren oder zu transformieren, erst dann wird nichts und niemand mehr Macht über dich haben, keine Kirche, keine Wahrsagerin und kein „Dämon“ kann dir je wieder etwas anhaben, denn du hast ihn ja besiegt, das ES das dich in deinem Leben verfolgt! Genau für diesen Sieg über den „Dämon“ ging Jesus 40 Tage in die Wüste – geh in deine Wüste, und werde frei!

 

01.09.2018

SEELENFAMILIEN, die größte Form der Liebe!

Ich möchte mich vorab schon einmal bei all meinen Gesprächspartnern und -partnerinnen bedanken, die mir immer wieder die Inputs für meine Bloggeschichten geben. So auch heute, wo es um das Thema Eltern und loslassen ging. Und im weitesten wie auch im nahesten Sinne geht es jetzt genau um dieses Thema.

Unser irdisches Leben ist endlich, ja, daran führt kein Weg vorbei. Egal ob arm oder reich, am Ende ereilt uns alle dasselbe Schicksal – wir entledigen uns unserer Hülle, mit der wir uns ein Leben lang identifizierten, wir sterben. Eine grauenvolle Vorstellung für viele Menschen, nicht der Tod an sich, der verliert seine Schrecken, selbst für Menschen die nicht wie ich an die unsterbliche Seele und die Reinkarnation glauben. Es ist der Weg dorthin, und auch das loslassen von Menschen, Tieren, Objekten die man liebt, und das man „nicht um die Burg“ hergeben will.

Doch auch die, die zurückbleiben hadern mit dem Tod, mit der Endlichkeit des Seins, damit den geliebten Menschen, das geliebte Tier nicht mehr mit den physischen Augen zu sehen und mit dem physischen Körper eng zu spüren. Das sind die Momente, für alle die dieses Welt- und Gklaubensbild auch in sich tragen, das sind jene Momente, wo wir aussteigen aus dem Wissen, das alles eins ist, und nie etwas verloren ist. Das wir uns alle wiedersehen, und nur die Ebenen gewechselt werden.

Ich habe ein sehr schönes Buch gelesen, dass ich jedem nur ans Herz legen kann, der sich für die spirituelle Weiterentwicklung interessiert. Dieses Buch heißt: Die Reise nach Hause, von Lee Carol. Eines der schönsten und bewegendsten Bücher die ich je verschlungen habe, und in dem ich mich auf jeder Seite wieder gefunden habe.

In diesem Buch geht es in einem Kapitel auch um genau dieses Thema, um eine Frau die man, selbst wenn sie nur eine Erfindung ist, nur bewundern kann. Ich wünschte mir, wir alle könnten so erhaben mit diesem Thema umgehen. Um zu verstehen was ich meine, erzähle ich euch von dieser Frau, in meinen Worten und angelehnt an meine Lebensgeschichte.

Stellt euch vor, wir stehen als stille und unerkannte Beobachter hier, und betrachten nun alles, was sich hier abspielt. Hier, das ist ein Krankenzimmer – kalt, steril, nur ein paar Farbtupfer in Form von Vorhängen, die so etwas ähnliches wie Fröhlichkeit erzeugen sollen.

Monoton piepen die Geräte die den Menschen der in diesem Zimmer liegt am Leben halten, und man weiß, es kann jeden Moment soweit sein, dass dieser Körper aufhört zu funktionieren.

72 Jahre seines Lebens hat er der Seele die in ihm wohnt, gute Dienste erwiesen, die Seele sie wäre längst bereit zu gehen, doch irgend etwas bindet sie noch an diesen Körper, der so sehr kämpft und sich klammert an jeden Atemzug.

Vor dem Zimmer herrscht reges treiben. Das Krankenhauspersonal geht seiner Arbeit nach, ohne groß von dem Sterbenden Notiz zu nehmen. Es ist normal in unserer Gesellschaft – gestorben wird immer, es ist ein Prozess, ein Prozess den wir zwar begleiten können, aber nicht verhindern, wenn die Zeit gekommen ist. So geht der Tag für das Pflegepersonal eben seinen gewohnten Gang, auch wenn in Zimmer 173 das Leben endet.

Die Kinder, 4 an der Zahl dieser sterbenden Person, wissen alle Bescheid. Selbst das „schwarze Schaf der Familie“, das Kind das sich vor Jahren abgewendet hat und die Familie verlassen hat, hat davon erfahren, und begibt sich nun auf den Weg ins Krankenhaus.

Aber bleiben wir zuerst bei den anderen 3 Kindern, die ja auch schon längst erwachsen sind.

Erst betritt der ältere Sohn das Krankenzimmer. Stumm betrachtet er den Körper der hier vor sich hin siecht, der Körper der ihm ermöglicht hatte zur Welt zu kommen.

Er kann nichts sagen, seine Fäuste ballen sich, obwohl er eigentlich nur eines möchte: Seine Mutter in den Arm nehmen. Doch er kann es nicht, weil er nicht gelernt hat, mit seinen Gefühlen umzugehen, er hat sie abgeschnitten, um nicht spüren zu müssen.

Ebenso wortlos wie er das Zimmer betreten hatte, ging er auch wieder. Dann betrat der 2. Sohn das Zimmer der sterbenden Mutter, in Begleitung der Jüngsten in der Runde, denn Sohn Nummer 2 war erblindet, wie auch die Mutter.

Die jüngste Schwester führt den Bruder an das Bett der Mutter, wo er seine Hand auf die Bettdecke legt. Nicht auf die Hand, davor hat er Angst, Angst ihr weh zu tun, Angst sie könnte schon kalt sein.

Stumme Tränen fließen über die Wangen der erwachsenen Kinder und die wortlose Bitte an die Mutter nicht zu sterben. Sie stehen hier und lauschen dem monotonen Piepen der Geräte, sie halten sich an den Händen und trauern um ihren bevorstehenden Verlust. Minuten verstreichen bevor auch sie das Zimmer verlassen und hernach das Krankenhaus. Einer anklagend, die anderen beiden trauernd. Und sie lassen sie zurück, mit Wehmut im Herzen, die Mutter die sie so sehr lieben.

Doch dann, dann kommt das schwarze Schaf, es betritt das Zimmer der Sterbenden und sie setzt sich erst wortlos an das Bett der Mutter.

Es gab Gründe weshalb sie sich aus der Familie zurück zog, gravierende Gründe. Gründe die heute und jetzt keinerlei Rolle mehr spielten. Hier sitzt nicht die Tochter, die Rache üben will an der Mutter, sondern eine Seele, die der anderen Seele beim Übergang helfen will.

Mutti, ich bin hier,“ das Piepen der Geräte wird hektischer. Sie hat sie gehört. „Es ist alles gut, ich liebe dich“, die Anspannung die den Körper der Mutter erst erfasst hat, lässt nach, und die Tochter ergreift die Hand der Mutter, legt sie zwischen ihre Hände. Kurz öffnet die Mutter die Augen, sie sind trübe, und bestimmt kann sie durch die Sehbehinderung die Tochter nur schemenhaft wahrnehmen, doch sie nimmt sie wahr, mit den Augen der Mutter. Und die Tochter sie ist ohne Gram, auch das sieht sie und sie lächelt, schwach, aber sie lächelt.

Die Tochter hat sich und der Mutter ein großes Geschenk gemacht, sie hat ihr Frieden geschenkt. Kein Vorwurf, wieso hast du, oder wieso hast du nicht.

Sachte schließen sich die Finger der Mutter um die Finger der Tochter. Sie legt ihren Kopf an die Brust der Mutter und lauscht den letzten Atemzügen. Es hat etwas friedvolles, dieses Szene. Es gibt nichts, was es dazu zu sagen gäbe, es ist die Liebe, die Liebe der Seelen zueinander, die hier federführend ist.

Und dann hört es auf, das piepen der Geräte, und ein langer anhaltender Piepton zeigt an, dass das Leben aus diesem Körper entwichen ist.

Das normale Prozedere kommt in Gang, und nach all den Förmlichkeiten den selbst den Tod begleiten, steht die Tochter erneut im Zimmer des Körpers der Mutter.

Keine Tränen tropfen von ihren Wangen, keine Trauer umfängt ihr Herz, weil sie weiß, das ihre Mutter nur voraus gegangen ist. Sie ist nach Hause gegangen und wird sie empfangen, wenn auch sie selbst diesen Weg antritt.

Heißt sie freudig willkommen“, betet sie stumm nach oben und man sieht ein zartes Lächeln über ihre Lippen huschen. Diese Frau, so scheint es vielleicht für den Betrachter, ist nicht hartherzig, weil sie nicht weint über den Verlust. Im Gegenteil, dieses Frau hat so ein großes, bedingungslos liebendes Herz, wie wir es alle nur haben sollten, denn sie hat verstanden was es heißt zu verzeihen, los zu lassen und bedingungslos zu lieben.

Da gibt es kein trauern um eine verlorene Zeit, sondern nur Dankbarkeit für all die Momente der Liebe und Aufopferung. Für all die Lehren die sie durch das „so Sein“ der Mutter erfahren durfte.

Einzig eine Träne kann man verstohlen in ihren Augenwinkeln erkennen – es war die Träne der Dankbarkeit!

Was können wir lernen anhand dieser Geschichte?

Die in Liebe, in wirklich bedingungsloser Liebe gehen zu lassen, die wir aus welchen Gründen auch immer, nicht gehen lassen wollen. Wir wollen ihre Körper spüren, wir wollen ihre Stimmen hören, und in ihre Augen sehen. Dabei können wir das alles, immerzu, wir brauchen nur einmal ganz still werden und in uns gehen, dann spüren wir sie, mit all ihrer Liebe, denn die Seele, sie ist immerdar!

Wer liebt, lässt gehen, in demütiger Dankbarkeit, denn die Seele weiß, dass sie ihr Familienmitglied wieder sieht, sie hat es nicht vergessen. Nur das Ego gaukelt uns Endgültigkeit vor, doch das darf in diesen Momenten schweigen.

In Liebe und in Dankbarkeit an meine Eltern und alle aus meiner Seelenfamilie die mich in diesem Leben begleitet haben und zur Vollendung führen!

 

10. September 2018

Es war einmal….und es war einmal schön!

Es war einmal, so fangen die meisten Märchen an, so auch meines. Das Märchen meines Lebens das mir ermöglicht meinen Traum zu leben…

Es war einmal eine Frau mittleren Alters. Nicht lachen, ich bin eben ein mittelalter, schon gut gereifter Käse, oder Wein, wenn einem das lieber ist. Mir ist Beides Recht, denn es gehört zu den genussvollen Dingen des Lebens, die ich mit zur „Cremé de la Cremé des Lebens zähle und liebe 😉
Diese Frau von der ich nun erzählen will, ja ihr habt es schon richtig schlussgefolgert die bin ich.

Also diese Frau verfiel immer wieder in Zweifel.
Soviel wusste sie schon, soviel durfte sie schon lernen, erfahren und erkennen, und bei dem was für sie ihr Leben bedeutet (außer ihrem Mann, Kinder und Hunde) schlich sich immer wieder eine Unsicherheit ein.
„Ist es gut was ich tue? Ist es rechtens wie ich es tue? Nehmen mich die Menschen die zu mir kommen für voll, oder nehmen sie mich eh nur als Labbertasche wahr? Belächeln sie mich? Wird das was ich tue, ein „gutes Ende“ nehmen? Oder stürze ich mich und den Menschen den ich am Meisten liebe, und die Tiere für die ich Verantwortung übernommen habe, geradewegs im freien Fall über eine steile Klippe? Bin ich wirklich so gut, wie ich meine zu sein? Darf ich es mir erlauben und dem Ruf meines Herzens folgen, das tun was ich von Herzen gern tue, das tun was ich kann, was ich wirklich gut kann, und das mir, so scheint´s schon in die Wiege gelegt wurde?“

Und dann kamen sie, die Tage an denen ein Markt ausgerufen war. Viele Menschen kamen von nah und fern, und tatsächlich manche nur um diese Frau zu sehen, und das ehrte sie sehr.
Doch noch immer war sie nicht davon überzeugt, dass das was sie tut, auch das wirklich Richtige ist.
Hatte man ihr nicht ein Leben lang vorgeführt, dass Arbeit und Geld verdienen beschwerlich ist? Man darf keinen Spaß an der Arbeit haben, schon gar nicht mit vollster Inbrust und Herzblut „an die Sache“ heran gehen. Wie frevelhaft!
Doch da war sie, diese Frau, und sie trug genau dieses Gefühl in sich – Liebe und Spaß an dem was sie tut. Egal wieviele Stunden sie für die Menschen „da war“, und egal wie müde sie dabei schon war, sie hatte Freude an ihrem Tun und nichts konnte sie trüben, diese Herzensfreude, nichts von außen, einzig ihr schärfster Kritiker, nämlich sie selbst, die den Zweifler in ihr immer wiedermal zu Wort kommen ließ.

„Woher nimmst du bloß dein enormes Wissen? Wie kannst du dir das alles merken?“ Fragen, die diese Frau so recht selbst nicht beantworten konnte.
„Manchmal, so dachte diese Frau, muss ich ja annehmen, dass an meiner Wiege eine Fee gestanden haben muss, und hat mit ihrem Zauberstab 3x an meine Stirn getippt: Klippediklapp, Klippediklapp, der Bart ist ab. Mit 30 wird sein, alles nur noch Stein, kein Wissen darum soll dann mehr verborgen sein“
Tja, was soll ich sagen – erstens das ich froh bin, dass mir nicht tatsächlich ein Bart gewachsen ist, und zweitens, das sich mein Leben mit 30 tatsächlich zu wandeln begonnen hatte und die Steine in Kombination mit der Energetik in mein Leben fielen. Manchmal fielen sie mir auf den Kopf, immer dann, wenn ich ihren Ruf nicht verstand, sie nicht hören wollte. Doch meistens fielen sie auf meinen Weg, der soviele Löcher aufwies, die sie letzten Endes auffüllten, um mir meinen Weg zu bereiten und ihn mir so eben wie möglich zu machen. Es ist auch wahrhaft so, dass das Wissen um die Steine und was sie alles begleitet, so tief in mir gespeichert ist, dass ich jegliches Wissen darum, einfach abrufen kann. Ich muss dafür nichts lernen (außer in gewissen Bereichen der Chemie, Mineralogie, Geologie und der analytischen Steinheilkunde, die ebenso zur Steinarbeit gehören) denn wenn ich einmal darüber etwas lese, höre oder erfahre, dann ist dieses Wissen wie auf Knopfdruck für immer in mir gespeichert. Ich habe sofort ein tiefes Verständnis dafür und all diese Dinge zu begreifen fallen mir in keinster Weise schwer.

Und wenn diese Frau dann so vor sich hin sinniert und erkennt, dann muss sie schmunzeln, über sich selbst, und ihre Unsicherheiten, die sie tagtäglich noch begleiten, sei es auf ihrem spirituellen, oder ihrem steinischen Weg.
Das ist gut so, sagt sie sich dann immer beschwichtigend, denn das hilft mir „erdig“ zu bleiben, und sie weiß gleichsam, dass sie sich damit belügt, ein kleines bisschen, denn diese Zweifel nehmen ihr Kraft und Energie, die sie so gut in ihr Vorwärtskommen einbringen könnte und kann. Bäm, und wieder leuchtete vor ihrem inneren Auge der Blitz der Erkenntnis auf: „Sei groß, denke groß, denn du bist groß“
Größe hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern einzig um das Wissen seiner ureigenen Großartigkeit und Einzigartigkeit.
Ein großer Mensch bläht sich nicht auf, denn er weiß ja bereits das er groß ist, er braucht es sich nicht mehr im Außen holen. Und doch tut es der Seele gut, wenn es im Außen gezeigt wird, wie dieser Frau in meinem Märchen…

Markttag, irgendwo im Lande, und eine Traube von Menschen stand um den Stand der Sinne, wie sie ihr Kleinod so gerne nannte. Sie erklärte gerade einer Frau etwas über einen Stein, der ihr in einer Situation gerade hilfreich sein konnte. Und da sie große Sympathie für diese Frau verspürte, wechselte ein Rosenquarz den Besitzer, sie schenkte dieser Frau diesen Stein, einfach so, einfach weil sie es wollte. Wer von Herzen gibt, der gibt bedingungslos. Das tut sie des Öfteren diese Frau, einfach Steine verschenken, damit sie anderen auf ihrem Weg weiter helfen, oder Schmerzen lindern. Das strahlen in den Augen der Beschenkten, ist dann das schönste Geschenk für sie.
Und dann geschieht schon ab und an mal Unerwartetes, etwas das sie rührt, berührt und unendlich glücklich macht, weil dieses Unerwartete die Antwort und der Löscher auf all ihre Fragen und Zweifel ist.

„Hört alle her Leute, wir spielen jetzt ein Ständchen für die liebste und beste Steinefrau der Welt, von der i no ned mal weiß wie sie heißt“
Vor dem Stand der Steinefrau formierte sich eine Musikergruppe.
„Sie hat mich gestern mit ihrer Beratung und ihrem Geschenk so glücklich gemacht und mir Freude bereitet, dass auch ich ihr eine Freude bereiten will, mit diesem Musikstück….“
Und als die ersten Töne erklangen, schälte sich eine Gänsehaut über den gesamten Körper der Steinefrau, sie lächelte und hatte Tränen in den Augen, die sie tunlichst schlucken wollte. Nicht weil sie keiner so sehen sollte, das war ihr sowieso längst Apfel wie Banane, Nein, sie hatte keine wasserfeste Wimperntusche oben und noch ein paar Marktstunden vor sich 😀
Hier begann das zu wirken, dass sie selbst immer den Menschen erzählte, die zu ihr kamen und sie um Rat baten: Das Gesetz der Resonanz! Und sie war unendlich dankbar diese Frau, dass ihr das so eindrucksvoll und berührend vor Augen geführt wurde.

Danke nochmal liebes Weibsvolk für euren musikalischen Ausflug zu mir selbst  <3
Wir sehen uns wieder, versprochen

 

 

Karma is a b…..etter life!

Wer nicht an die Reinkarnation, das Leben nach dem Tod oder ein Karma glaubt, der darf jetzt schon aufhören zu lesen. Alle anderen, willkommen in meiner Welt!

Natürlich muss ich als energetische Reisebegleiterin (landläufig nennt man diese Menschen Reinkarnationstherapeuten, ich verwehre mich gegen diese Bezeichnung, denn ich therapiere niemanden, das macht der Mensch ganz alleine, oder um dem Gesetz genüge zu tun, dein vertrauensvoller Arzt oder Therapeut) einmal etwas über das „pöööööööse Karma“ schreiben.

Bevor ich anfange aus meinem Nähkästchen zu plaudern, möchte ich einmal die „wissenschaftliche“ Erklärung für Karma abgeben, das ja so mancher Mensch gerne mit Schicksal, Schuld und Sühne gleichsetzt.

Karma kommt aus dem Sanskrit (Handlung, Tat) und ist die spirituelle, die energetische Auswirkung einer Tat ( Ursache – Wirkung ), die sowohl geistig, als auch körperlich vollzogen werden kann.

Diese Auswirkung von etwas was ich mal getan oder nicht getan habe, kann sich auch erst in einem weiteren Leben zeigen. Jeder AKTION folgt eine REAKTION, das wissen und lehren auch die Physiker und klügsten Köpfe unter uns, und im gewissen Sinne ist dies nichts weiter als eine Schlussfolgerung auf das karmische Ursachen – Wirkungsprinzip. So, nun aber genug geschwafelt, ran an den Speck, oder besser die Erfahrungen. Und Nein, ich erzähle euch jetzt nicht etwas aus meinem Berufsalltag, die Erlebnisse meiner Klienten während einer Rückführung, zumal ich eine Schweigepflicht habe ( moralisch) und weil ich IMMER aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz berichte, euch meine Wahrheit bekenne, die niemals die eure sein muss. Ich freue mich aber, wenn jemand meine Wahrheit mit seiner eigenen Wahrheit für kompatibel hält.

Karma ist bei den Menschen die in den Ländern der aufgehenden Sonne leben, so normal wie das atmen, die Wiedergeburt würde hier nie in Frage gestellt oder ad absurdum geführt werden. Oh, ich vergaß, diese Menschen sind ja nur „Mittelmaß“. Bei uns „so fortschrittlich“ und „intelligenten“ Bewohner der anderen Seite der Erde, werden Menschen wie „die da drüben“ und wie ich belächelt. „Eine Übriggebliebene aus der Hippie Zeit, hast wohl zuviel Dope geraucht“, oder ähnliches wird Menschen wie uns oft und gerne unterstellt. Nein meine Lieben, ich bin klar, glasklar im Kopf, so klar wie ein Mensch der keinerlei Rauschmittel zu sich nimmt, weil er sich auch so spürt, nur sein kann.

Ich bin zwar nicht einverstanden mit der Schicksalsergebenheit der Menschen die in Indien, China oder so an das Karma glauben, aber das ist ja wieder meine Wahrheit 😉

Karma ist aus meiner Sicht, der Wunsch und der Wille sich weiter zu entwickeln, zu lernen.

Wir alle kommen zur Welt mit einem Notizbüchlein an Lernthemen, das wir im Laufe der Zeit (hoffentlich) zu lesen lernen. Mit auf diesem Block, stehen aber noch Geschichten die sich einst zugetragen haben, und für die ich heute Verantwortung übernehmen darf – um zu lernen, wenn ich das Thema in dem zuvor gelebten Leben nicht auflösen konnte. Leider schmerzt so eine Lerneinheit meistens.

Schon Eckhart Tolle sagte: „Unser größter spiritueller Lehrer ist das Leid, denn durch das Leid lernen wir zu erkennen“

Ein kleiner Widerspruch zu meinem Glaubensbild ist das ja schon. Ja früher, da lebte und erlebte ich wirklich Schmerz und Leid, doch heute, heute möchte ich das nicht mehr, denn ich weiß: ES DARF LEICHT SEIN! Und das was ich gelernt habe, das am Wichtigsten ist: Es BEGINNT BEI MIR und ENDET BEI MIR! Einmal mehr in karmischen Belangen.

Habe ich das einmal verstanden, stellt sich automatisch verzeihen ein, und innerer Frieden und man wächst über sich hinaus, gelangt in die Liebe, die bedingungslose Liebe. Man erkennt WIRKLICH das Ursachen – Wirkungsprinzip und ich kann mich nie mehr frei machen von „Schuld“, aber ich darf auch eines: VERZEIHEN! Mir und allen anderen. Das kann ich Dank dem Karma!

Stellen wir uns eine rein fiktive Geschichte vor. Für alle Menschen die um die Macht der Gedanken, Macht der Worte wissen, für die wird dies nun nichts spektakuläres sein, für alle anderen: Ja, das ist Magie, wir leben und erleben so täglich diese Magie, durch die Macht der Gedanken und der Worte.

Folgende Szenerie:

Eine Frau, eine junge hübsche Frau aus einem frühen Jahrhundert, sagen wir dem 16. Jahrhundert auf europäischem Gebiet. Sie ist schwer verliebt, doch ihr Angebeteter liebt eine andere Frau und wird diese wohl auch heiraten. In ihrem Kummer und Schmerz spricht sie etwas aus, was Jahrhunderte später Konsequenzen haben wird, für sie, aber leider auch für den Mann – der Arme weiß da noch gar nicht wie ihm geschieht.

In den Weiten aller Zeiten
komm
In die Enge meiner Fänge
komm

Du bist mein Durst
du bist mein Hunger
Ich habe Lust auf große Wunder.

Du bist mir nah an allen Tagen
mein süßer Honig
wird dich laben.

In den Weiten aller Zeiten
komm
In die Enge meiner Fänge
komm!

(Netzfund)

Früher glaubte man ja an Liebeszauber, was ja auch nicht von ungefähr kommt, denn Macht der Worte, Macht der Gedanken. Wir kreieren mit unsren Worten, mit unsren Glaubensbildern und Glaubenssätzen tagtäglich unsere Welt. Glauben wir daran, dass wir arm und benachteiligt sind, so wird uns nach unserem Glauben geschehen und uns werden Menschen geschickt, Situationen „kreiert“ die auf unserem Glaubensbild basieren – dein Wille geschehe – so beten die Christen schon seit langer Zeit, und wissen nicht, dass es viel mehr bedeutet, als Hörig zu sein – wie ihr seht, nichts magisches, sondern etwas ganz „Normales“, wenn man nur endlich lernt dieses „Normale“ auch zu erkennen und zu beherrschen.

Also früher sprach man halt dafür Liebeszauber und -schwüre aus, ohne zu wissen, dass man sich und den anderen damit bindet und blockiert.

Das Mädchen bekam zwar ihren Prinzen, doch glücklich wurde sie nie, denn er war nie mit seinem Herzen bei ihr, und das brach ihr letztendlich das Herz. Sie hat ihren Willen bekommen, aber gegen seinen Willen gehandelt, da er in seiner Entscheidung nicht frei war. Hier greift wieder das eiserne Gesetz des freien Willens, mit dem wir alle geboren werden.

Wir switchen nun in die Gegenwart. Die inkarnierte Seele dieser Frau, ist nun im Körper eines Mannes, weil sie diese Erfahrung machen will, weil sie die Energie die männlich ausgerichtet ist, in sich heilen und integrieren will. Dieser Mann verliebt sich nun in einen Mann – verdammte Kacke, dabei kann er mit Homosexuellen so gar nix anfangen. Er tut ihnen zwar nichts, aber er will auch nicht mit ihnen in Berührung kommen. Und verdammt, da kommt da dieser Kerl daher. Ein Blick in seine Augen und es ist, als würde sich das Innen nach Außen kehren. Der Pfeil Armors trifft genau ins Schwarze, Nein, ins Rote, das Herz…..

In den Weiten aller Zeiten
komm
In die Enge meiner Fänge
komm!

Hier war sie wieder, die Melodie der Vergangenheit…..

Tja meine Lieben, das nennt man Karma, denn hier wirkt noch ein Zauber nach, denn einst gesprochene Worte haben Flügel und Anker, sie folgen der Seele und setzen sich fest. Dann geschehen Dinge wie, man verliebt sich in jemanden, in den man sich nie verlieben würde, eher würde die Hölle einfrieren. Und man ist unglücklich, weil man liebt und es aus seiner Sicht nicht darf. Und auch dem Gegenüber geht es ähnlich, er weiß nicht weshalb er solche Gefühle für sein Gegenüber hegt, lässt es aber geschehen, weil er eine bereits erwachte Seele ist, und er weiß, dass alles was geschieht auch einen Grund hat.

Ihr dürft euch die Geschichte weiterspinnen wie sie euch gefällt. In meiner siegt letzten Endes die Liebe, und es darf Heilung geschehen, der Zauber darf erlöst werden, da nun beide Beteiligten sich freien Willens zu ihrer Liebe bekannten, unter den schwierigsten Bedingungen die sie sich im Traum nie ausgemalt hätten.

ACHTUNG! Dies ist keine These zur Homosexualität, NEIN, ich glaube nicht daran das gleichgeschlechtliche Liebe eine karmische Angelegenheit ist, denn sie ist wie alles im Leben eines – LIEBE, derer es Scheißegal ist, in welchem Gewand sie daher kommt! Dies ist eine BEISPIELGESCHICHTE aus meiner phantastischen Welt in meinem Kopf! Ich habe viele Freunde die gleichgeschlechtliche Beziehungen führen und ich bin stolz ihre Freundin sein zu dürfen!

Karma ist nichts Böses, Karma wertet nicht oder „wischt uns eines aus“. Karma ist keine Schuld und keine Sühne die wir abzutragen haben. Karma klärt und berichtigt, Karma lässt erkennen und uns wachsen, und Karma lehrt uns zu verzeihen und wahrhaft und bedingungslos zu lieben. Denn letzten Endes geht es nur um eines – um den freien Willen, die Liebe UND die Eigenverantwortung!

Begegne ich heute einem Menschen der mir Schmerz und Leid zufügt, und sehe ich keinen Grund in diesem Leben, weshalb er „mir das antut“, ja selbst dann darf ich mich nicht mehr aus der Verantwortung ziehen. Vor allem wenn ich an Karma (Handlung, Tat), an die Macht der Worte und der Gedanken glaube. ALLES hatte irgendwann einen Ursprung, selbst das Leid das mir heute angetan wurde. Dies zu glauben fällt sehr schwer, denn dazu muss ich mich wirklich IMMER in die Eigenverantwortung begeben. In den vorigen, in diesem und in zukünftige Leben – du bist der Meister in deinem Universum, jetzt und immerdar! Ich weiß zum Beispiel von vergangenen Leben von mir, wo ich alles andere als nett zu Frauen war. Umso netter bin ich heute zu mir 😀 und allen anderen Frauen 😉 und ich durfte am eigenen Leib erfahren, was es heißt „auf der anderen Seite zu sitzen“.

Sei dir einfach dessen bewusst, dass auf jede Aktion, sei sie geistig oder körperlich gesetzt, eine Reaktion erfolgt. Wenn nicht in diesem, dann in einem anderen Leben.

Bist du in einem früheren Leben vor Hunger gestorben, wirst du heute alles daran setzen, dass dein Tisch immer gedeckt und voll ist, und du wirst gerne Menschen bewirten und in ihre zufriedenen Gesichter sehen, wenn sie satt an deinem Tisch sitzen. Du wirst der Mensch sein, der einem Obdachlosen eine Semmel kauft, vielleicht kein Geld gibt, damit er es wirklich nur zum Essen ausgibt, weil genau du es weißt, was es heißt Hunger zu haben. Diese Erfahrung hat deine Seele aus ihrer Inkarnation mit genommen und auch das nennt man Karma. Lehre und lernen, Schüler und Lehrer, bis hin zur Perfektion – Karma ist keine Bitch, Karma ist ein besseres Leben!

ES DARF LEICHT SEIN!

Heute geht es in meinem Post um ein Thema das die Steinarbeit betrifft.

Steinarbeit ist an sich keine schwere Arbeit, nichts was den Normalanwender dazu bemüssigt fühlen sollte, ein steinheilkundlich, analytisches Wissenschaftssemester anzustreben.

Es reicht, wenn man ein paar Dinge verinnerlicht und beherzigt, wie das heute und hier beschriebene Thema –

Der Mythos des Aufladens!

Jeder einzelne Stein hat seine Aufgabe, seine Informationen die er in sich trägt. Die bleiben IMMER beständig und gleich. KEINE Information verschwindet einfach so ins Nirwana.

Wohl aber können diese Informationen die der Stein hat und an uns weiter gibt, überlagert werden – von anderen Informationen.

Stellt es euch wie mit euren Genen vor. Wenn wir unsere Gene (Erbinformation) an unsre Kinder weitergeben, so bekommen unsere Kinder auch diese Info, aber die Gene bleiben dennoch bei uns, wir verlieren sie nicht, nur weil wir sie an unsere Kinder weiter geben. Genauso ist es bei der Steinarbeit. Der Stein verliert nicht die Urinformation (sein „Gen“) wenn er seine Information an uns weiter gibt.

Ich versuche es euch anhand eines praktischen Beispieles zu erklären.

Eine der Informationen die der Unakit/Epidot in sich trägt heißt „Regeneration“. Heißt, er hilft uns, wenn wir geschwächt sind, uns erholen wollen nach einer Erkrankung, gestresst sind, einen anstrengenden Wandertag hatten und noch etliche KM vor uns liegen – überall dann kann ich zum Epidot greifen, der den Körper mit der Information speist, in seine Kraft zu kommen und Voran zu gehen.

Bleiben wir bei dem Beispiel der Erkrankung. Wir liegen im Krankenhaus, sind aber schon auf dem Weg der Besserung und der Epidot unterstützt uns dabei.

Hier gibt er nicht nur die unterstützende Information an den Körper ab, sondern er nimmt auch eine auf. Unser Körper sagt ihm: „Nimm mir meine Schwäche ab“. Und das tut der Stein, er speichert nun das in sich, was diese Schwäche auslöst. Auch Ärger, Schmerzen, Sorge, Informationen von Medikamenten, all das speichert er in sich, und all das überlagert die Information „Regeneration“.

Ist der Stein nun übersättigt mit all den Infos die er so aufgeschnappt hat, dann kann er seine eigentliche Funktion “ ich gebe dir Kraft – Regeneration“ nicht mehr so weiter geben, wie er es können würde.

Das ist wie mit einem Speicherplatz beim PC, auch hier kann man nur eine gewisse Menge an Daten einspeisen, und auch wieder abrufen. Wenn es zuviel wird, muss man ihn upgraden, oder rebooten, etwas löschen etc.

Bei unseren Steinen geht das ganz einfach – man nehme fließendes, KALTES Wasser und rubble den Stein fein säuberlich, bis er sich „frei“ anfühlt. Und man fühlt es wirklich.

Bedingt durch den Hauttalg, fühlt der Stein sich beim waschen erst etwas schmierig an, doch nach und nach, wächst der Widerstand am Stein und man spürt dieses „seifige“ nicht mehr.

Dann ist er auch schon sauber – im Innen wie im Außen, und ihr habt euren Stein auch schon wieder AUFGELADEN!

Denn nun kann seine Ursprungsinformation „Regeneration“, um beim Beispiel des Epidots zu bleiben, wieder zur Gänze auf seinen Träger einwirken.

KEINE SONNE, KEIN MOND, oder sonst irgendein Trabant oder Planet ladet den Stein auf, denn ER IST GELADEN!!!!!

Er ist eben nur überlagert mit einer anderen Information, die man raus bringen muss, um die ursprüngliche Information wieder zu erhalten.

In die Sonne legt man sowieso nur die wenigsten Steine, weil sie an Kraft verlieren – denkt nur daran, dass Steine/Mineralien IM INNEREN der Erde entstehen – und auch den Mond brauchen sie nicht um zu laden, denn sie sind ja geladen 😉 außer ich möchte sie mit zusätzlicher Mondinformation speisen, dann lege ich sie in den Mond.

In den Vollmond, wenn ich die Information: „Altes loslassen“ zusätzlich mit einspeisen will

In den Neumond, wenn ich die Information: „Neues beginnen/vorantreiben“ mit einspeisen will – was auch nur Sinn macht bei Steinen, die diese Information schon in sich tragen, und ich sie somit verstärken kann, denn bei allen anderen Steinen, würde ich eine andere, für den Stein wichtige Info, einfach überlagern.

Um die Kraft der Informationen in den Steinen zu verstärken, kann man sie auf einen Bergkristall legen – aber bitte gereinigt – er hat eine neutrale Energie und speist keine zusätzlichen Informationen ein, sondern stärkt nur das was schon da ist!

Für alle Steinprofis , klar, die Amethystdruse ist hier auch ein profanes Mittel der Wahl, nur haben die wenigsten Menschen die ich kenne, und die nur für sich alleine Zuhause mit den Steinen arbeiten, eine Amethystdruse, maximal ein Drusenstück (Rasen).

Und auch die Sonne hat ihre Berechtigung für Bergkristall, Diamant und Co, und für alle die es näher interessiert, welchen Stein ich mit Kraft der Sonne verstärken kann, der kann dies gerne in meinem Buch „Steingeflüster“ nachlesen.

Ich hoffe nun, dass ich endlich diesem Mythos mit dem Mond aufladen entgegen wirken kann!

 

Denke groß, sei groß, denn du bist groß!

Wie oft wurde euch schon gesagt: „Was, du machst das jetzt? So etwas kannst du ja gar nicht!“, oder, „Wer denkst du wer du bist? Bleib mal auf dem Teppich!“

Wer kennt sie nicht, die verwunderten, oft bemitleidenswerte Blicke die einem streifen, wenn man mit einer grandiosen Idee um die Ecke kommt – und nur belächelt wird.

Der Traum den man dann hatte, dieses kribbeln im Bauch, das Erlebnis das man gerade erfahren durfte und die Glaubhaftigkeit daran, verebbt in den Momenten, in dem man sich dazu bekennt dieses oder jenes tun zu wollen, oder dieses oder jenes gesehen/gespürt/erfahren zu haben, und einem dann das Unverständnis derer man sich anvertraut entgegen weht.

Dann kommt sie wieder, die Zeit, in der wir zurück geworfen werden „auf den Boden der Realität“, wie man so gerne und oft zu hören bekommt. Doch was ist denn die Realität? Ist das die Realität was andere als solche sehen? Oder ist meine Realität die wahre Realität?

In meiner Realität bin ich groß – und nicht großkotzig! In meiner Realität denke ich groß – und nicht lebensfremd! In meiner Realität wachse ich bei jeder Herausforderung über mich hinaus – und sehe die Steine auf meinem Weg nicht als Hinderungsgrund – Okeyyyy, das war vielleicht im Bezug zu meiner Person jetzt kein so spannender Vergleich. Denn jeder Hinz und Kunz weiß, dass ich aus Steinen Gold mache – Alchemistin eben 😉

Ich möchte euch wieder eine kleine Episode aus meinem Leben mit auf den Weg geben, um mehr Licht in die „sei groß, denke groß, denn du bist groß“ Sache zu bringen.

Schon von Kindesbeinen an habe ich gerne gesungen, wie eigentlich jedes Kind. Singen macht den Kopf frei, singen macht das Herz weit und es beflügelt die Seele. So war es auch nicht ungewöhnlich, dass ich als Dorfkind ein Musikinstrument erlernte, in der örtlichen Dorfkapelle, dann mein „Stell dich ein“ als Klarinettistin hatte. Musik war fortan ein großer, und vor allem beruhigender Teil in meinem Leben. Von meinem 9. Lebensjahr bis zu meinem 16. Lebensjahr flötete ich inbrünstig – dann war ich so mittendrin in der Pubertät….nun ja, was soll ich sagen, Klarinette ist halt schon ziemlich uncool. Doch diese Zeit, da ich die Musik von der Pike auf lernte, war mein Sprungbrett für andere Musikinstrumente und -richtungen.

Ich brachte mir selbst Klavier spielen bei, kaufte mir ein Keyboard und trällerte, wann immer ich Zeit dazu hatte, und vor allem, wenn meine Seele weinte. Musik zu machen, machte mich leicht, die Schwere die für mich so typisch war, wich in dem Moment, da ich die ersten Noten anspielte oder sang.

So kam es dann auch, dass ich in einer Band als Leadsängerin sang, und, als junge Mami dann auch im Kirchenchor sang. Damals, als ich meiner Omi voller Stolz davon erzählte, dass ich nun im Kirchenchor singe, sah sie mich mit großen Augen an. „Was du? Du kannst ja gar nicht singen!“

Der Kirchenchor war für sie so etwas Großes und Anbetungswürdiges, dass sie sich gar nicht vorstellen konnte, dass ihre Enkeltochter dort auch nur Ansatzweise eine Berechtigung hätte, ihre Stimme zu erheben. Zumal sie mich bis dahin nicht wirklich singen gehört hatte – auch wenn ich tagtäglich im Haus nebenan in der Dachgeschosswohnung trällerte. Sie meinte bis dahin, dass ich Radio hören würde, und hätte mir nie zugetraut, dass diese Klänge aus meinem Mund, diese Töne meine Finger aus dem Keyboard kitzelten. Sie hatte selbst nie gelernt groß zu denken, sich groß zu fühlen, und deswegen konnte sie auch in mir nie Großes erkennen.

Dieser Satz bewirkte bei mir damals aber eines: Ich traute mich nicht mehr so unbeschwert und frei zu singen, weil „ ich es ja nicht kann“!

Im Chor eingebunden ging es noch, denn da „ging ich ja unter“, ich schraubte mein Stimmvolumen zurück und war so eine von Vielen.

In der Band war das dann nicht so einfach, denn ich stand auf der Bühne im Fokus, im Rampenlicht, so wie vorher auch, doch plötzlich war ich unsicher, ich hatte den Glauben an mich und das Wissen um mein Können mit diesem einen Satz verloren. Mein Lampenfieber war fortan so groß, dass ich damals nicht mehr ohne dass ich mind. 3 Tequila in mich geschüttet habe, auf die Bühne stieg. Die Jungs in der Band fanden es damals lustig, und fragten sich anfangs noch, welcher „Affe mich reitet“, denn eine Woche vorher war ja alles noch in bester Ordnung. Von dem Gespräch mit Oma wussten sie nichts, und auch mir selbst, war das damals auch gar nicht so bewusst, dass es gerade dieses Gespräch war, dass mich aus meiner Mitte brachte. Ich liebte ja meine Omi und nahm ihr nichts krumm…. ich nicht, meine Seele, mein Selbstwert aber schon…..kurzum, ich verließ bald darauf die Band, lehnte einen Semiprofivertrag als Sängerin ab und sang fortan nur noch unter der Dusche.

Nein, ich bin heute nicht traurig darüber, dass es so gekommen ist, ich wollte euch nur aufzeigen, was ein einfacher, unbedachter Satz im Innersten eines Menschen bewirken kann.

Und solche Sätze gibt es zuhauf! Wenn ich nicht in meiner Mitte bin, wenn ich meine Göttlichkeit nicht erkenne, meine Einzigartigkeit, dann werden mich genau solche Worte klein halten.

Sei wie das Veilchen im Moose, sittsam und still, nicht wie die stolze Rose die immer bewundert sein will“, steht als Spruch in meinem Stammbuch. Für all jene, die nicht der Zeit der 70er entspringen, und ich weiß nicht, ob man als Teenie das auch heute noch tut, in unsrer Zeit gab es Stammbücher, wo man Freunde und Familie eintragen ließ, die einem Lebensweisheiten mit auf den Weg gaben.

Man sieht anhand des Spruches auch den Zeitgeist. Halte dich zurück, dränge dich nicht in den Vordergrund, ja gar, stelle dein Licht unter den Scheffel, denn ein anständiges Mädchen leuchtet nicht.

Soll ich euch etwas sagen…heute bin ich ein Leuchtturm. Ich fache mein Licht täglich aufs Neue an. Ich strahle und leuchte auf „Teufel komm raus“ und ich schäme mich nicht mehr dafür. Ich trage meine knallrote Haarpracht mit Stolz und weiß haargenau, dass ich damit auffalle – mir egal, denn ich habe nichts zu verbergen, ich bin groß, ich denke groß, und ich schaffe Großes – für mich! Und darauf kommt es an, das ist es, was im Leben zählt. Dieses „für mich“, denn in dem Moment, da ich meine Größe und mein Können erkannte, war ich ein Zugewinn für die Menschen um mich.

Noch einmal – wahre Größe ist nicht großkotzig, aber es ist das Wissen, dass man in sich Großes trägt. Und das TUN WIR ALLE! In jedem von uns lebt und herrscht diese Größe, und wenn wir sie nicht zu nichte machen lassen, dann kann diese Größe in uns auch Großes bewirken.

Längst habe ich aufgehört mich erniedrigen zu lassen, mich klein zu halten, aber auch nicht mich über andere zu „erhöhen“. Denn kein Licht ist heller, als das Licht eines anderen Menschen, kein Tun und keine Begabung besser als die meines Nachbarn. Wir alle sind Gott, und wer dies jetzt als blasphemisch ansieht, der hat das Prinzip leben leider noch nicht verstanden. Wir sind als Mensch inkarniert, mit dem Gottesfunken in uns, wir leben hier ALL mit dieser Göttlichkeit in uns als Mensch. Nicht um als Mensch Gott zu werden, sondern um als dieser Gottesanteil das Mensch sein zu erfahren. Denke groß, sei groß, denn du bist groß!

Kennst du das Licht?

Es hat zwar gerade erst der 10. Monat im Jahr seinen Beginn gefeiert, und doch eilen wir mit riesen Schritten gen Allerheiligen und Allerseelen. Rein in den November, hinein in jene Zeit in der die Tage wieder kürzer und dunkler werden. Hinein in Tage, an denen wir uns nach „dem Licht“ sehnen – dabei ist dieses Licht doch immer bei uns, in uns!

Heute durfte ich eine Chakrenanalyse machen, bei der ich ganz intensiv an das Thema „inneres Licht“ heran geführt wurde. Ich durfte es fühlen, ich durfte es sehen, in solch einer Intensität, dass es mir den Atem verschlug.

Kennt ihr es? Dieses Licht, dass in euch wohnt und lebt und herrscht bis in alle Ewigkeit?

„Lux aeterna luceat eis – Und das ewige Licht leuchte ihnen“, so beten wir für die Verstorbenen, in ALLEN Religionen ist dieses Gebet in dieser Form zu finden, und hat seinen Ursprung im Urchristentum. Wenn ich heute so über den Satz nach sinniere, bekommt es für mich eine ganz andere Bedeutung.

Sah ich früher die Lichter auf den Friedhöfen und die Kerzen in den Kirchen als Wegbereiter für die Dunkelheit, so symbolisiert das Licht der Kerze, dass manch einer von uns für seine Verstorbenen entzündet, unser aller inneres Licht, dass von so einer Güte, Wärme und Reinheit ist, dass man gar nicht genug davon bekommen kann.

WIR ALLE sind das Licht, WIR ALLE tragen es in uns. Wir übertünchen es nur immer wieder mit Eitelkeiten, mit Ängsten und Unsicherheiten. Wir glauben wir müssen uns alles hart erkämpfen, dabei darf und kann es so leicht sein, wenn wir nur zum Ursprung zurück kehren, zu unserem inneren Licht.

Denn durch dieses Licht, ist uns das Tor zur Unendlichkeit und zur lebendigen Leichtigkeit des Seins gewiss.

Erkennen wir unser eigenes Licht, und lernen wir uns darin zu baden, zu nähren und zu wärmen, ist Krankheit etwas, was man dann nur noch aus Erzählungen kennt, bedingungslose Liebe der Normalzustand, der ohne diese Unsicherheitsaspekte wie Neid, Gier oder Eifersucht auskommt.

Wann hören wir denn endlich auf unser aller Licht unter den so wortgerühmten Scheffel zu stellen?

Gehen wir einmal in uns, ganz tief in die Tiefe unserer Seele, tauchen wir einmal ein wie auf den Grund des Meeres und lassen wir uns einfach mal treiben in unserem ureigenen Ozean des Lichtes!

Was hält uns davon ab es zu tun? Die Zeit, die immer nach so wichtigen Dingen verlangt wie: Ich muss jetzt…..

Was, was müssen wir wirklich so wichtiges und dringliches tun, dass wir uns nicht 15 Minuten unserer so wertvollen irdischen Zeit nehmen können um in uns Selbst abzutauchen, und den hellsten aller Sterne zu erkennen, nämlich: DICH SELBST!

Lasst uns zu dem Licht werden, dass wir in anderen entzünden wollen.

„Und das ewige Licht leuchte ihnen“, ja so beten wir (und haben einst so gebetet, für all jene die sich damit schwer tun), ich will diese Bitte, diese Aufforderung noch um ein Wort ergänzen: Und das ewige Licht leuchte IN ihnen…..

In diesem Sinne, leuchtet, strahlt, erkennt eure wahre Größe, erkennt wer ihr seid, denn ihr, WIR ALLE, sind das Licht <3

Von Herz zu Herz, von lichtvoller Seele zu lichtvoller Seele

Eure Steinflüsterin, Mara

Eine ganz „normale“ Begegnung?                                                                                                                            4.10.2018

Vorfreude ist ja sprichwörtlich bekannt, die schönste Freude… nun ob es die Schönste ist, dass lasse ich jetzt einmal dahin gestellt, auf jeden Fall ist es eine antreibende, eine motivierende und eine „ich möcht´ die ganze Welt knutschen“ Freude. Und eben diese Vorfreude, nämlich die der Eröffnung meines Lädchens, der auch vom Herzen her der Laden meines Mannes sein wird, doch auf dem Firmenschild steht mein Name, hier nahmen meine Ideen, Visionen und Träume Gestalt an, diese Vorfreude spornte uns heute zu Höchstleistungen an, und wir haben schon alle Möbel aufgebaut und alle von uns restaurierten Möbel ins Lädchen gebracht.

Es sind ja Gott sei Dank nur etwas mehr als 10 Minuten Fahrtzeit (wenn wir mal einen Traktor vor uns haben 😀 ) und so kam es, dass wir die letzte Fuhre Schlag 18 Uhr am Parkplatz vor dem Laden abstellten.

Fröhlich, weil alles so gut heute klappte, sperrte ich die Türe zu meinem kleinen Glück auf, und wir begannen den Hänger mit den Möbeln zu entladen.

Es dauerte nicht lange, und es stand ein junger Mann vor dem kleinen Oberpullendorfer Geschäft. Neugierig streckte und reckte er sich, um mehr aus dem Inneren des Lädchens erspähen zu können.

Ich schmunzelte und wandte mich wieder meinem Mann zu. Just in dem Moment betrat der junge Unbekannte mein Geschäft. Wieder musste ich kichern, alleine wenn ich daran dachte, wie manch anderer unserer Zeitgenossen hierbei reagiert hätte.

Aber selbst wenn es unsere Intuition gewesen wäre zu reagieren, wir hätten nicht gekonnt, denn wir hatten unsren „heiligen Schrank“ von 1880 gerade hochgewuchtet um ihn an seinen angestammten Platz im Lädchen zu bugsieren.

Schön“, die Stimme des jungen Mannes klang leise, unsicher aber sehr freundlich. Auf seiner Nase balancierte eine Brille, die eindeutig seine Kurzsichtigkeit anzeigte, denn seine Gläser waren sehr, sehr dick. Er lächelte und ich lächelte zurück. „Danke“, erwiderte ich.

Was wird das?“, richtete er seine Frage an mich und ich gab ihm bereitwillig Auskunft.

Wann macht ihr auf? Diesmal erklang nicht seine Stimme bei seiner Frage, denn er hatte sie in sein Handy eingetippt und es mir hingehalten.

Am 19. Oktober“, kam es wieder von mir. Er sah mich an und strahlte. „Schön“, nun sprach er wieder, aber mehr zu sich selbst. „Heilsteine“, er sah mich durch seine dicken Brillengläser an, nickte, lächelte und wiederholte „schön“

Unsere Konversation war mal das gesprochene und mal das übers Handy geschriebene Wort. Ich war und bin mir nicht sicher, ob er nicht auch sehr schwer hört, denn er hing immer an meinen Lippen, wenn ich sprach. So erfuhr ich, dass er aus Oberpullendorf stammt, auch hier arbeitet, als Künstler, er malt, und er würde mir gerne eine Karte von seinen Werken geben.

Gerne“, wir lächelten uns beide zu, und dieses Lächeln war nicht einfach nur ein Lächeln der Höflichkeit, es war ein Lächeln der Wertschätzung, der Aufrichtigkeit.

Wir verabredeten uns in meinem kleinen Lädchen für den nächsten Tag gegen Mittags.

Soweit so gut, nichts ungewöhnliches. Ein junger Mann, offensichtlich mit gleich mehreren Einschränkungen war neugierig. Doch irgend etwas hatte dieser Bursche an sich, dass mich zutiefst berührte. Nein, es war und ist kein Mitleid, auch nicht das berühmte Helfersyndrom oder mütterliche Beschützerinstinkte. Dieser junge Mann war und ist etwas Besonderes, und da ich ja nicht an Zufälle glaube…..

In meinem Glaubensbild suchen wir Seelen uns, unsere nächste Inkarnation mit unseren Lernthemen aus. Und ich kann euch aus der Inbrunst meiner Überzeugung sagen, dass ich größten Respekt vor einer Seele wie die dieses jungen Mannes habe. Seine Aufgabe ist fürwahr keine einfache und doch hat er sich so ein reines, annehmendes Wesen bewahrt. RESPEKT! Wenn ich mir so überlege, was ich oft für Anstalten machen, damit alles perfekt ist, inklusive mir – und dann kommt der junge Mann, in seinem Äußeren offensichtlich so unperfekt und so voller „Makel“, die aber nicht einmal im Mindesten das übertünchen können, was in seinem Inneren leuchtet – eine reine, hell leuchtende Seele, die mir in einer Selbstverständlichkeit und einer Sanftmut begegnete, dass ich selbst jetzt noch ganz berührt davon bin. Dies war fürwahr keine „normale“ Begegnung für mich, denn dieser junge Mann hat mit seiner Selbstverständlichkeit mein Herz berührt – dies sind dann wohl die berühmten Spuren im Herzen, die Menschen bei anderen Menschen hinterlassen.

Wettbewerb Spiritualität – misst du dich noch, oder bist du schon?

Als Energetikerin trifft man klarerweise auf was? Klaro, „erwachte“ Menschenseelen, die meisten davon weiblich. Ich freue mich immer, wenn ich ein männliches Exemplar mit meiner spirituellen Sichtweise auf die Palme bringen darf 😀

Aber meistens sind die Herren der Schöpfung da etwas relaxter als wir Frauenseelchen.

Worauf ich eigentlich hinaus will? Um das „größer, höher, weiter“ – Prinzip, dass selbst in der Spiritualität nicht aufzuhalten zu sein scheint.

Immer wieder komme ich mit Kolleginnen in Kontakt – verzeiht werte Kollegenschaft des männlichen Abteils, leider habe ich derartigen noch nicht kennen gelernt, aber falls ihr mitlest, ihr seid natürlich auch gemeint – also ich komme mit Kolleginnen in Kontakt, die augenscheinlich schon „über allen Dingen“ zu stehen scheinen. Zumindest geben sie sich so in der Welt der immer verständnisvollen und immer allen alles gönnenden Frauen. Doch gibt man manch einer meiner Zeitgenossinnen nur den geringsten Funken an „ich bin dir ebenbürtig“ zu verstehen, ziehen sie sich mit einem Lächeln zurück und scheuen es deinen Namen in der Öffentlichkeit zu nennen, aus Angst ihr Licht könnte unter meinem verblassen. Was Blödsinn ist, denn Lichter leuchten ja gemeinsam immer noch viel stärker – das predigen sie zwar immer, können es aber noch nicht leben. Dann kommen fadenscheinige Ausflüchte – man möchte ja niemanden vor den Kopf stoßen, oder „anecken“ – und anstatt zu sagen: „ Du, ich möchte dieses oder jenes nicht, oder, sei mir nicht bös, aber du betrittst gerade mein Revier, meine Jagdgründe, suche dir ein Eigenes“

Das wäre ehrlich, und auch genauso richtig. Anstatt dessen kommt etwas, was man nicht kongruent nennt – man bekommt etwas von einer Person gesagt, und auf der Emotionsebene wird etwas komplett anderes transportiert. Da passt dann das Gesagte mit dem Gefühl nicht, aber so ganz und gar nicht zusammen, und anstatt dann selbst nachzufragen, verurteilt man sich, weil man dieser Person nicht abnehmen kann, was sie sagt. Dabei müsste das nicht so sein, würde jeder einmal bei der Wahrheit bleiben und nicht vor lauter „erwachen“ auf die wahre Wahrheit vergessen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass viele unter uns Empathen sind, sie spüren wenn etwas im Argen liegt, und das hat nichts mit alten Seelen, neuen Seelen, schwarz-weiß, oder lilagescheckten Seelen zu tun. Es ist das Phänomen unserer Zeit, die andere, die hohe energetische Schwingung, die selbst einen Emotionsphlegmatiker hinein in ein gefühlsmäßiges Cha -Cha Tanzwunder katapultiert. Ja, wir spüren, wenn gelogen wird, und sei es auch noch so heroisch gemeint (ich wollt dir ja nicht weh tun), wenn man etwas anderes sagt, als man selbst eigentlich fühlt.

Und dabei geht es nicht ums unflätig sein, sondern um Ehrlichkeit, um Authentizität, denn wenn ich authentisch bin, dann begegnen mir die Menschen ebenso. Das Gesetz der Resonanz – so gerne wird es auch von den so vielgerühmten „alten Seelen“ aus dem Ärmel geschüttelt, doch verstanden haben sie es noch nicht so wirklich. Resonanz heißt nicht nur: „Hau ich dir in dem Leben ein blaues Auge, dann bekommst du es von meinem Vater im nächsten Leben retour gehauen“, sondern Resonanz bedeutet auch hier die Reaktion zu erhalten, die ich auf energetischer Ebene in Aktion gebracht habe. Nein, wir sind nicht mehr im Kleinkindalter, in dem man sich die Decke über den Kopf ziehen kann, und die anderen dann so tun, als würden sie einem nicht sehen – weil man selbst sieht sie ja auch nicht.

Es gibt nichts mehr, was man verstecken kann, jetzt schon nicht, und morgen nicht, und übermorgen noch viel weniger. Wir alle geben doch den Menschen eines mit – Eigenverantwortung und Ehrlichkeit – doch wie ehrlich sind wir denn selbst?

Ha, ich seh schon einige mit den Augen rollen. Ich bin immer ehrlich, ich habe es nicht nötig es nicht zu sein – blablabla – doch gehen wir nur einmal in unser stilles Kämmerlein, nur für uns, dann werden wir erkennen, dass wir es nicht sind. Wir versuchen es, doch wir sind es nicht – aus eben obgenannten Gründen.

Und es ist nicht schlimm, all das, denn wenn man es erkennt, dass man in diesem einen speziellen Punkt noch dazu lernen darf (das dürfen wir alle IMMER), dann hat man ja bereits den ersten Schritt zur Veränderung getan, und dazu bedarf es nicht den Passus „alte Seele“.

Wir dürfen hier gerne den Wettbewerbsgedanken weglassen. Diese Bewertung in alt oder jung, führt nur dazu, dass sich andere schlecht fühlen, da sie ja angeblich noch keine „alten Seelen“ sind. Sie sind noch jung, und jung assoziiert man ja gerne mit dumm, oder zumindest unerfahren und naiv – dabei ist es nur eines – ein Mensch, eine Seele die genau auf DEM Platz steht, der gerade für sie/ihn so richtig ist, ohne Wertung, ohne Bewertung! WIR teilen ein in junge und alte Seelen, eine aufgestiegene Seele braucht diese Einteilung nicht, denn sie IST!

Also, misst du noch, oder bist du schon?

Habt noch einen feinen Sonntag, ich habe fertisch 😀

Das Glück hat einen Namen, DEINEN – und die Liebe die du suchst, sie lebt in dir!

Ich bin die Anstupserin, die, die andere anhält auch mal ganz quer zu denken. Die, die versucht die Menschen in die Eigenverantwortung zu bringen, die, die sich nicht scheut zu sagen: „Kannste so machen, ist es halt Scheiße“, und den Menschen dann dennoch so laufen lässt, wie er es möchte, und die, die dann von Weitem zusieht und ein klein wenig Acht gibt, dass derjenige sich nicht zu sehr die Finger verbrennt, weil er meint, dass mein Rat nicht auf den glühenden Ofen zu fassen, ein doofer Rat wäre.

Ja meine Lieben, auch ich bin eine „auf den Ofen – Fasserin“ und ich habe mir nicht bloß einmal die Finger verbrannt. Deswegen kann ich ja nicht nur ein Ständchen singen, Nein, ich kann sogar ein ganzes Musical davon trällern.

Warum gelingt anderen, was ich so krampfhaft versuche? Oft durchzogen solche oder ähnliche Gedanken meine Gehirnwindungen. Das kann doch nicht sein, dass der, der ja nichts dafür tut, das alles bekommt, was mir zusteht!

Ich armes Würstl, die, die nie jemanden etwas getan hat, sich für alle die sprichwörtlichen Haxen ausreißt, alleinerziehend, 2 Jobs, eine Ausbildung und ein Ehrenamt nebenher, keine staatliche Unterstützung, alle boykottieren mich nur, blablablablaaaaaa….. hach wie tief hing ich im Opfersumpf, suhlte ich mich in meinem Leid und erschuf mit meinem Mangeldenken weiteres Leid.

Dein Wille geschehe“, ohhhh jaaa, und wie mir geschah, ich verlor alles, bis hin zu meinem Leben, nicht nur meinem finanziellen, meinem gesellschaftlichen Leben, Nein, ich verlor WIRKLICH mein Leben, durfte sterben ….. um zu leben ….. und von da an, begann es auch wirklich, dieses L E B E N!

Ich verstand plötzlich, dass ich nicht kämpfen muss. Kampf hat immer so etwas von Anstrengung, und Anstrengungen meine Damen und Herren desselben Gesangsvereines, die liegen mir fürwahr nicht. Die nahm ich vor meinem klinischen Tod nur zu gerne und freiwillig auf mich, man denke dabei nur an meine Zeit, in der ich Marathon gelaufen bin.

Ich bin damals nämlich nicht aus Überzeugung gelaufen, alle meine damaligen Laufkollegen mögen mir verzeihen, Nein, ich lief um nicht hinsehen zu müssen, was ich nicht sehen wollte. Solange, bis mich das Leben erst in den Rollstuhl, und dann zu jahrelangen Orthesen und Krücken verdonnerte, wegen einer Lähmung.

Bleib mal ruhig hocken und SIEH HIN!!!, brüllte mir mein Leben entgegen.

Und ich sah hin, sah auf dieses Jammertal das ich mir erschaffen hatte – ich habe ja alles freiwillig gemacht, niemand hatte mich je zu irgendetwas gezwungen – weder zu meinen Partnerschaften, noch zu meinen Trennungen, auch hat mich niemand gezwungen irgendeinen Vertrag einzugehen, irgendwo meine Unterschrift darunter zu setzen, etwas zu verschenken etc.pp. Ich habe alles aus freien Stücken getan – immer unter der damals noch nicht verstandenen Prämisse – liebe mich doch dafür, schau, ich tue alles für dich, ich bin ein braves Mädchen, folgsam, ich tue Dinge die mir sogar Bauchweh bereiten, also liebe mich!

Manchmal war ich auch nicht so lieb, da tobte und schrie ich, weinte und litt – auch hier lautete die Botschaft – liebe mich, ich bin so arm, so hilfsbedürftig, also bitte liebe mich, ABER ZACKIG!

Ihr könnt euch vorstellen, dass weder die eine, noch die andere Art zielführend war, und ich genau das anzog, was ich nicht wollte – Menschen die wie ich schrien: So liebe mich doch! Dann geschieht original nur eines, ein Geschrei, sodass keiner den anderen mehr hört, nicht wahrnimmt und die Sehnsucht nach der so herbei gesehnten Liebe noch viel größer wird.

Irgendwann ging mir dann sprichwörtlich die Luft aus, von dem ganzen Gelaufe, dem kämpfen, dem schreien und es wurde still in mir. Richtig, dafür musste ich erst sterben!

Dann wurde ich ruhig in mir, und fand zum ersten Mal im Leben in mir einen Raum, den ich zuvor noch nie betreten hatte. Der Raum hieß Ruhe, der Raum hieß Stille, der Raum verhieß Geborgenheit und das wonach ich suchte – Liebe! Und je länger ich mich in diesem inneren Raum, in MEINEM inneren Raum aufhielt, desto klarer wurde diese Botschaft, die er mir in Bildern zeigte. Dein Zuhause ist HIER BEI DIR, die Liebe nach der du so lechzt ist HIER BEI DIR, die Geborgenheit, die Sicherheit nach der dir so verlangt: IST HIER BEI DIR!

Suche nicht im Außen, denn da wirst du nur den Hauch von dem, was du suchst finden. Es wird dich immer nur kurz befriedigen, aber nie deinen Hunger nach dieser Liebe, dieser Geborgenheit und dieser Sicherheit stillen.

Erst wenn du erkannt hast, dass all das in dir lebt und herrscht bis in alle Ewigkeit (Amen :P) wirst du viel entspannter und angstfreier durchs Leben gehen können.

Und erst als ich all das erkannte, geschah das „Wunder“, ich begann zu gehen, physisch und metaphorisch. Ich legte meine Krücken und Orthesen ab, verlagerte mein Opferdenken (die Welt ist so ungerecht und böse, alle nehmen mir alles weg) in ein „mir gehört die ganze Welt“ denken und begann mein Leben aufs Neue – diesmal so wie es gedacht war.

Eine kurze Episode aus meinem Leben will ich euch noch offenbaren.

Es war die Zeit, kurz vor meinen vielen Operationen, da, wo ich noch vor allem und jedem davon gelaufen bin, ja auch die Zeit meines Dauerlaufes (Marathon). Ich war gerade im Begriff alles zu verlieren, stand vor dem Privatkonkurs, und ja, auch der war hausgemacht, auch wenn ich lange Zeit die Schuld im Außen suchte (die bösen Menschen haben mich betrogen – Memo an mich – du hast dich gerne betrügen lassen, für das Versprechen ein wenig geliebt zu werden 😉 )

Also ich stand da und hatte finanziell so gut wie alles verloren. Der Offenbarungseid war getätigt, mein Name prangte öffentlich vor dem Bezirksgericht. Ich fühlte mich wie am Pranger, jeder konnte sehen, dass ich versagt hatte. „Du hast finanziell versagt“, was natürlich auch auf den Menschen schließen lässt (Vorsicht Ironie 😉 ) denn jemand der Geld und Immobilien in den Sand setzt, muss natürlich ein schlechter Mensch sein.

Ich fühlte förmlich das Gemurmel und Gerede hinter meinem Rücken und ich schämte mich abgrundtief.

DU HAST VERSAGT“, flüsterte mir meine kleine, schon wohlbekannte Egostimme zu, „und nun hast du gar nichts mehr“, und diese fiese kleine Stimme, sie hatte Recht, denn außer meinem finanziellen Besitz verlor ich auch meine damaligen Freunde und die Familie. Und das alles wegen …..Nein, es war nicht das Geld, wie ihr jetzt vielleicht annehmen würdet, sondern es war mein nachdrückliches Begehren nach Liebe und der Tatsache, dass ich durch diesen allzu menschlichen Wunsch, zu allem Ja und Amen gesagt hatte. Hier wäre es einmal ratsam gewesen auf meine kleine Egostimme zu hören, die sagte: „Tu das nicht“. Und doch tat ich es, meine Entscheidung – DEIN WILLE GESCHEHE!!!

Dann stand ich da, oben auf „meinem“ Hügel – ich lebte damals in einem kleinen Städtchen, einem mittelalterlichen Städtchen, schon da zeigte sich meine kommende Passion, in dem sich eine kleine Erhebung auftürmte, landläufig nennt man es Berg, die wirklichen gebirgegängigen Mitmenschen würden mich ob dieser Bezeichnung des Braunsberges auslachen – nichts desto Trotz, geographisch ist es ein Berg, und auf dem stand ich und sah ins Tal. Ich weinte, ja es war ein Wunder, dass in mir noch Tränen lebten, denn ich weinte damals ohne Unterlass, so auch auf diesem Hügel stehend. Ich sah auf das graue Band, dass sich unter meinen Füßen dahin wand, die Donau, und die Auen darum herum. Und ich hörte in mir eine Stimme – diesmal nicht die Stimme des Egos – Nein, es war eine andere, eine zarte Stimme, eine die mich einlullte, aber nicht täuschte, Nein, sie begann mein Herz und meine Augen, meine Ohren und meine Sinne zu öffnen.

Wieso weinst du? Du hast doch alles hier, was du brauchst. Sieh nur, „dein“ Garten liegt unter deinen Füßen. Willst du in „deinen“ Garten gehen und Blumen pflücken, dann tu es!

Dein Swimmingpool, es fließt hier vor deinen Augen. Willst du schwimmen gehen, dann tu es! Du brauchst keine Gartentür, wo du die Welt aussperrst um „deinen Garten, dein Swimmingpool“ zu haben, denn die Welt liegt dir bereits zu Füßen. Du hast soviel mehr, als du dir nur wünschen kannst, sieh hin, und erkenne“….. und ich erkannte.

Dies war der Moment, wo ich mich von jeglichem Besitzdenken verabschiedete. Und als ich das tat, geschah etwas ungewöhnliches – der Besitz kam zu mir, nicht weil ich ihn brauchte, auch nicht weil ich etwas besitzen wollte, sondern einfach, weil ich es annahm, und es kam und kommt immer dann, wenn es mir auch „zusteht“.

Mit diesem erkennen, kam dann auch das Vertrauen, dass immer für mich gesorgt sein wird, und dieses Vertrauen erzeugte ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit.

Nun fehlte nur noch ein kleines Quäntchen zum vollkommenen Glück – die Liebe, die nur in der Selbstliebe beheimatet sein kann – und die fand ich wirklich und wahrhaftig nach meinem sterben.

Folge deinem Herzen“, ließ ich mir nach meinem „Tod“ auf meinen Arm tätowieren, und immer, wenn ich drauf und dran war es zu vergessen, erinnerte mich dieses Herz daran, denn dann schmerzte es, es schickte mir Menschen und Situationen die mich daran erinnerten, dass nichts und niemand in meinem Leben, so wichtig sein kann wie ich selbst.

Als ich das verinnerlicht hatte, begann auch ich das zu werden, was ich immer sein wollte: Eine gute Helferin, denn ich hatte gelernt richtig gut zu schwimmen, auch gegen den Strom, und so ist es mir möglich jeden zu retten, der auch gerettet werden will.

Und heute stimme ich dem Satz: „Wahre Liebe beginnt bei dir Selbst, und du kannst nur wahrhaft lieben, wenn du dich selbst zu aller erst liebst“, von ganzem, von tiefstem Herzen zu…. und wem, wem liebst nun du, ja, genau du, du die du das alles eben gelesen hast?

Lade die Liebe in dein Leben als Dauergast ein, und das Glück ist fortan mit dir per du!

Mein Potential, wahre Macht! Teil 1

Ich kann es nicht oft genug wiederholen – ES BEGINNT BEI MIR, UND ES ENDET BEI MIR!
Alles, wirklich alles, jeder Gedanke, jedes Gefühl, und auch jede einzelne Wertung, Bewertung.
Ob ich glücklich bin – das habe ich SELBST in der Hand!
Ob ich gesund bin – liegt in MEINER Verantwortung!
Ob ich harmonische Beziehungen führe – ist MEINE Achtung vor mir selbst!

Alles, wirklich alles liegt an und in mir selbst, und ICH habe die Macht, als auch das Potential mir all das zu erschaffen was mich glücklich und gesund macht, wenn ich es nicht bin.
Was uns davon abhält ist einzig und alleine dem Umstand geschuldet, dass wir es entweder nicht wissen, welche Kraft in uns schlummert, oder wir es uns nicht zutrauen.

Nehmen wir ein Beispiel heran. Ich bin krank geworden und suche nun, da es ja Sinn macht, einen Arzt auf.
Der diagnostiziert etwas, etwas das mir Angst macht, weil mein erster Impuls, mein erster Gedanke, wenn ich die Diagnose höre vielleicht ist: Das wird schmerzhaft, das ertrage ich nicht, oder was auch immer man sich dabei denkt.
Logisch, die Angst vor dem was wir nicht wissen was auf uns zukommt, verschafft uns ganz genau diese Gedankengänge, und wir vergessen dabei, dass wir mit dieser Angst und diesen Gedanken schon einen Teil unseres Weges kreieren.
Würden wir in der Hoffnung, dem Zutrauen bleiben, dann wäre die Diagnose nicht mehr als ein Wort, und ein Hinweis hinzusehen, und Ja, sowohl auf körperlicher, als auch auf energetischer Ebene FÜR meine Gesundheit zu arbeiten. Was man dann aber tut, ist GEGEN die Gesundheit zu arbeiten, indem man sich die schlimmsten Szenarien ausmalt.
Es ist legitim so zu denken, es ist menschlich so zu fühlen, und auch Menschen wie Ich, die sich dessen allem sehr bewusst sind, tappen immer wieder in diese Gewohnheitsfalle.
Und dennoch haben wir es in der Hand, denn in dem Moment, in dem mir das alles bewusst wird, kann ich schon gegensteuern.
Nein, nicht betriebsblind alles verleugnen, sondern erst einmal annehmen was IST.
OK, ich habe Morbus Crohn – noch – weil ich hier noch ein Lebensthema habe, das es zu beleuchten gilt, ein kleiner blinder Fleck auf meine Lebenslandkarte, den ich nicht ansehen will. Und solange ich diesen nicht offenbare, werde ich noch mit meinem Morbus Crohn „beschenkt“, denn ja, in Wahrheit ist meine Erkrankung ein Geschenk, eine Chance zu erkennen und zu wachsen.
Sehe ich sie nur als Strafe, oder sehe ich mich dabei als Opfer, dass ja nichts dafür kann, weil ich krank bin, so werde ich wohl noch viel länger auf meine Gesundung warten dürfen, egal wieviele Therapien ich machen würde, egal wieviel Verzicht ich üben würde, egal wieviele Medikamente ich schlucken würde – die Ursache, der blinde Fleck, den ich nicht erkennen will, wäre noch immer nicht behoben – und ja auch das hat mit wollen zu tun, und nicht mit können, denn jeder Mensch dem wir begegnen, hat schon die Antwort auf unsere nicht gestellte Frage parat, denn jeder Mensch ist unser Spiegel, vor allen Dingen der Spiegel der blinden Flecken.

Was aber kann ich tun, um mein Potential, dass mich gesund sein lässt, dass mich glücklich sein lässt auszuschöpfen?
Viele Menschen die wie ich als Energetiker arbeiten, sagen immer, wie auch ich es sage und so meine, glaube daran, dass du es schaffst. Das ist schon einmal ein wichtiger Punkt. Aber um an etwas zu glauben, sollte man es ja auch fühlen.
Oft bekommt man den Tipp der Affirmation, oder dem plappern eines Mantras. Doch hat dies wenig Sinn, wenn ich das was ich sage, nicht mit einem Gefühl würze.
Erst das Gefühl, macht die Sache griffig, so wie unser Essen erst richtig schmackhaft wird, mit den richtigen Gewürzen, und man dann auch mehr davon essen will.
Ja, und da beginnt bei den Meisten schon der Knackus Usus.
Viele meiner Klienten können es schon greifen, wenn ich sage: „Hilft es nichts, so schadet es nichts, sage dir einfach jeden Tag, wenn du dich morgens im Spiegel ansiehst, wie toll du bist, wie schön, oder rede mit deinem Bauch, etc. Niemand außer dir selbst hört dich, und deswegen gibt es auch überhaupt keinen Grund sich zu schämen.“
Gut, dann erzählen sie sich eben, was ich ihnen geraten habe, aber es ändert sich nichts. Nicht in einer Woche, nicht in einem Monat, nicht in einem Jahr.
Und sie sind dann noch gefrusteter als schon zuvor, denn sie tun ja schon alles, was ich ihnen angeraten habe. Und wie es dann so kommt in dem ollen, alten Opferdenken, kommt dann der schöne Satz: „Ich hab´s ja gleich gesagt, das geht bei mir nicht!“
Und ich sage: ES GEHT!
Um das zu erlangen, von dem ich so überzeugt bin, dass es funktioniert, darf ich aber meine Affirmationen, meine gedanklichen Lebenskreationen, all das was ich mir in meinem Leben wünsche, all das darf ich mit einer Emotion koppeln, um es in die Realität zu holen. Sonst bleibt es nur eines, mantramässig wiederholte Worte ohne Tiefgang.
Ich sehe schon das Augenrollen meiner werten Leserschaft, und weil es auch eine gute Übung für die Augen ist, rolle ich eine Runde mit, bevor ich euch verrate, wie auch eure Affirmationen so mächtig werden können, dass ihr euch eure Welt neu erschaffen könnt.
Und das wirklich täglich!
Der ganz einfach Trick ist es, euch das „was wäre wenn“ vorzustellen.

Gehen wir zu unserem Beispiel mit der Erkrankung zurück. Der Arzt hat mir jetzt die Diagnose Morbus Crohn gestellt. Anstatt nach Hause zu eilen und gleich mal Dr. Google zu fragen, was das für mich bedeutet, kann ich FÜR MICH SELBST entscheiden, was es für mich bedeutet, und ich gehe in mein privates Kopfkino. Nach einiger Zeit der Arbeit an mir und meinem Körper, also auf physischer, psychischer, mental/geistiger und spiritueller Ebene, stelle ich mir vor, wie ich wieder zu meinem Arzt gehe, und er mir mit verwundertem und erstaunten Blick erklärt:“ Ich kann es kaum glauben, aber sie sind geheilt“, sagt. Alleine diese Vorstellung, erzeugt in mir so ein großes Gefühl von Freude, dass sich jede Zelle danach ausrichtet, mir diese Freude zu erfüllen. Und hier sind wir dann bei der selbsterfüllenden Prophezeiung.
Natürlich schadet es nicht, wenn ich im Außen unterstütze, was ich im Inneren vorbereite.
Diese Unterstützung ist bei jedem Menschen individuell – mir helfen die Steine und der Aufenthalt im Wald sehr gut, andere wollen dafür lieber Medikamente. Auch das ist völlig OK und in Ordnung, solange es diesem Menschen gut damit geht, solange er damit in SEINEM Vertrauen zu sich selbst bleiben kann.

Heute habe ich euch einen Weg aufgezeigt, wie ihr es schaffen könnt, euch eure Gesundheit und glücklich sein zu kreieren und zu erschaffen – es BEGINNT BEI DIR und es ENDET BEI DIR – ein anderes Mal zeige ich euch eine Möglichkeit auf, den Partner zu euch zu holen, den ihr euch wirklich wünscht, und nicht den, der einen Mangel bei euch ausgleicht.
In diesem Sinne, kreiert euch eure Welt, so wie sie euch gefällt

Mein Potential, wahre Macht!

Teil 2 Liebe ist der Schlüssel

„Mutig und vertrauensvoll zu sein bedeutet nicht sich gegen seine Ängste zu stellen, sondern ihr in Liebe zu begegnen.“

Ähnliche Aussagen erhielt ich auch des Öfteren, und ganz ehrlich, es machte mich wütend. Ich wollte meinen Ängsten (ich hatte lange Zeit Panikattacken) nicht in Liebe begegnen, denn ich hasste sie, diese emotionalen Zustände die mir eben Angst und Panik verschafften, und mich ermüdeten. Ich wollte keine „Freundin“ namens Angst und Panikattacke. Ich wollte frei sein – und geliebt, und sah dabei gar nicht, wie sehr ich mich von der wahren Liebe schon entfernt hatte, nämlich von mir selbst.

Nimm deine Angst einmal in den Arm und sieh was geschieht – ich kann dir schon sagen was geschehen wird – sie wird sich einfach in Luft auflösen. denn Angst ist nichts anderes als der Verlust von Liebe. Binde ich mich wieder an diese Liebe an, dann BIN ich mutig, dann BIN ich im Vertrauen und Angst ist nur noch etwas, was man aus Erzählungen kennt.

Wenn ich heute spüre, dass sich in mir Angst hochschiebt, dann versuche ich nicht mehr dieses Gefühl zu unterdrücken, im Gegenteil, ich sehe mir dieses Gefühl ganz genau an, und frage nach: „Was willst du mir sagen“, und zu 99% lautet die Antwort: „Vergiss nicht auf die Liebe“, und dann spüre ich wie sich die Umklammerung löst, in jenem Moment, da ich in Gedanken auf meine Angst zugehe, meine Arme um sie legen will – indem Moment beginnt sie schon vor meinem inneren Auge zu schmelzen, sie wird ganz klein, bis sie sich völlig auflöst und in mir nur noch das Gefühl der Liebe Raum einnimmt.

Liebe ist der Beginn, der Beginn von allem, und dieser Beginn soll bei mir stattfinden! Dann gehe ich auch meinen Weg vertrauensvoll, und bleibe in diesem Vertrauen, selbst wenn die Umstände widriger werden sollten. Jede Widrigkeit ist eine Überprüfung meines Vertrauens zu mir, und ein nachsehen, ob sich meine Freundin die Angst noch in einem kleinen Eckchen vor mir versteckt, und ich sie mit meiner Liebe aus dem Dunkel holen kann, um sie mit lichtvoller Liebe zu fluten.

Versucht es einmal, niemand sieht euch zu, und denkt es euch wie ich immer wieder mal: Hilft´s nix, so schadet´s nix!

Wenn ihr in eine Situation kommt die euch Angst macht, oder euch Ängste scheinbar grundlos umfangen, versucht nicht „logisch“ oder rationell oder sonst wie gegen diese Angst anzugehen, sondern stellt sie euch vor, stellt euch vor wie die Angst eine Gestalt annimmt und vor euch steht. Und dann geht auf sie zu, Schritt für Schritt, streckt eure Arme aus und nehmt diese, eure Angst in den Arm und beruhigt sie – ihr werdet sehen, dass sich alleine durch diese imaginäre Übung schon Vieles lösen wird.

Ein toller steinischer Begleiter ist hierbei auch der Granat, den ich hier nicht unerwähnt lassen möchte.

Erkennt so mehr und mehr, dass Angst nur das Pendant der Liebe ist, die fehlende Liebe, und Liebe ist der Schlüssel zu allem, auch zum Vertrauen!

ES BEGINNT BEI MIR, und ES ENDET BEI und MIT MIR – auch die Liebe die ins Vertrauen, ins Zutrauen und in den Mut führt. Jeder Mangel der sich in meinem Leben zeigt, ist begründet im Mangel von Liebe – Liebe ist der Schlüssel….

Mein Potential, wahre Macht!

Teil 3 Mut zum wahren Sein

Ich hatte heute ein sehr berührendes Gespräch, dafür möchte ich gleichmal meinen Dank „nach oben“ entsenden, für die wundervoll bezaubernden Begegnungen die ich machen darf.

Dieses Gespräch war die Initialzündung für Teil 3 meiner schriftlichen „Serie“.

Mut zum wahren Sein, welch Aussage, was aber bedeutet es?

Wir haben uns bestimmt alle schonmal gefragt: Wer bin ich? Was macht mich aus? Wie werde ich im Außen wahrgenommen?

Ich habe mich das auf jeden Fall schon oft gefragt, auch wenn ich längst darüber stehe, und nicht mehr gefallen will, oder um jeden Preis gemocht werden will. „Schau ich bin eh brav, so hab mich doch lieb und sei nett zu mir“, diese Zeiten die ich derlei hinter her hechtete sind Gott sei Dank vorbei.

Und dennoch steht diese Frage, diese Fragen im Raum – wer bin ich, wie werde ich wahrgenommen!

Und ich bekam die Antwort auch prompt geliefert: „Moi, bist du echt! oder „authentisch“, „durch und durch wahr“!

Das sind Aussagen über meine Person, und klarerweise freute ich mich über so ein Lob, weil das was mich ausmacht, tatsächlich auch beim Gegenüber ankommt.

Ja aber was bedeutet es denn authentisch zu sein?

Ich kann ja nur aus meinem Nähkästchen plaudern, aber für mich bedeutet „echt, wahrhaft und authentisch“ zu sein, mit seinem Leben, seiner Vergangenheit und seinem Sein Frieden geschlossen zu haben, ohne zu verkennen, dass wir alle, eingeschlossen wir „Friedensstifter“ noch unsere Themen haben, die wir auch immer schön beleuchten dürfen, und nicht ins dunkle Abseits schieben sollen.

Echt bedeutet für mich aufzuzeigen, dass man aus vermeintlichen Schwächen mit nur einer klitzekleinen Änderung in Stärken umkehren kann.

Authentisch sein bedeutet für mich das Unperfekte als so perfekt anzuerkennen, wie man es nur anerkennen kann – erst aus dem Chaos entstand die Ordnung!

Wahrhaft zu sein bedeutet für mich: JA DAS BIN ICH, genauso bin ich, und so wie ich bin, bin ich gut!

Und das sage ich mir jeden Tag, weil ich jeden Tag immer die perfekteste Version von mir bin, die ich nur sein kann.

Und dann gehe ich wieder weiter, wieder den einen kleinen Lebensschritt weiter und bin wieder eines: die perfekteste Version die ich jetzt gerade sein will und kann!

Und das ihr Lieben, dass eine kann ich euch sagen, Nein, aus eigener Erfahrung versprechen: Wenn ihr den Menschen so begegnet, ohne euch zu schämen für etwas was ihr vermeintlich je „versandet“ oder „verbockt“ habt, wenn ihr euren inneren Richter zum schweigen bringt und mit ihm einen Friedensvertrag schließt und euch Absolution erteilt für all eure Irrungen derer ihr im Leben anheim gefallen seid, dann, ja dann kann euer wahres Sein leuchten und glänzen. Dann gibt es keine Scheu den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, dann bin ich im Sein und brauche keinen Schein mehr.

Authentisch sein heißt sein Leben offen zu legen, weil es nichts mehr zu verbergen gibt, deswegen lasst euch ein, auf euer Sein und vergesst auf einen äußeren Schein, denn der ist es, der sowieso als erstes zu bröckeln beginnt, denn viel mehr Menschen als wir es ahnen, blicken hinter die Fassaden, also können wir sie gleich weglassen und mutig sein, in und mit unserem wahren Sein <3

Das Spiel mit der Angst!

Warnung: ACHTUNG, die folgenden Zeilen können euer altes, indoktriniertes Weltbild auf den Kopf stellen!

Es ist ein Leichtes, den Menschen fügbar zu machen und klein zu halten. Dafür hat man sich im Laufe der Jahrhunderte ein probates Mittel zu Nutze gemacht – die Angstmacherei!

Ich beginne da gleich mal bei den religiösen Institutionen, und das gilt nicht nur für das heutige Verständnis und den heutigen Status der Kirchen.
Schon in den antiken Zeiten gab es die „guten Götter“ und die nicht so wohlwollenden, zu denen der Mensch betete, und es gab sich hervorkehrende Menschen die sich selbst erhoben und von sich behaupteten, nur sie hätten Zugang zu diesem oder jenem Gott. Dafür hielten sie die Hand auf, um diesen göttlichen Zugang zu schaffen und „das Übel“, dass man prophezeite abzuwenden ( oder das Übel, dass ja schon vor der Tür stand, oder mittendrin).
Dies geschah mittels Opfergaben, sei es als Menschen- oder Tieropfer, Gaben der Natur, und später auch Geldgaben. Das Spiel mit der Angst hatte begonnen, das Machtgefüge begann zu rutschen, zu jenen die die Regeln dieses Spiel beherrschten – es wurde zum Spiel der Herrscher und der Beherrschten.

Weiter ging es mit den Hexenprozessen – das was man nicht kannte machte Angst, und die Kirche schaffte es vorzüglich Ängste zu erschaffen, selbst Angst vor Gott zu erschaffen, der zürnend über den Köpfen des Volkes thronte. Da kam es gar nicht gut, wenn jemand die Macht der Kirche in Abrede stellen wollte mit allerlei Wissen – denn Wissen, dass wissen wir ja heute, ist Macht. Und so wurde alles zerstört, was diese Macht im Keim in sich trug, und der Hexerei bezichtigt. Wir können bereits den roten Faden der Angstmacherei erkennen. Das Kirchenvolk, bis hinauf zu den Höchsten war verunsichert, verängstigt und behielt alles für sich, was nur im Ansatz den Verdacht der Hexerei herauf beschwören hätte können. So verloren wir bis in die heutige Zeit vieles an Wissen – und daher auch an Macht, die es galt klein zu halten, um den Mächtigen nicht ans Bein und in weiterer Folge ans Geldsäckel zu pinkeln.

Heute sind unsere Angstmacher die Versicherungen, die das Spiel mit der Angst, vor allem der eines eventuellen materiellen Verlustes, in Perfektion beherrschen.
Ich habe nunmehr seit mehr als 25 Jahren einen eigenen Haushalt, und habe, als ich selbigen mit meinem damaligen Mann gegründet habe, auch brav alles Versicherungen abgeschlossen, die man so damals propagierte: Haushaltsversicherung, falls mal ein Spiegel zu Bruch geht, oder Gott bewahre die Kinder etwas zerstören, was ja sooooooo wertvoller Materialismus ist, dass man es vor solchen kindlichen Eventualitäten schützen muss. Ach ja, ich vergaß, das böse, böse Feuer, dass ja beinahe jährlich mein Haus nieder raffte *Achtung Ironie*. Rechtsschutzversicherung, logischerweise braucht man die, denn stell dir vor, wenn der Nachbar, den man ja eigentlich mag, sich plötzlich zum Tier entwickelt, was macht man denn da, wenn man den nicht „kostenlos“ verklagen kann. Nicht zu vergessen Privathaftpflicht, falls man beim Skifahren stürzt, Sterbeversicherung, weil Begräbnisse sind teuer, Zahnversicherung, weil, ja, wegen Zähnen und so, Brillenversicherung, ja meine fällt mir auch immer von der Nase usw. usf.
Ich denke ihr wisst schon worauf ich hinaus will – man spielt hier mit unseren Ängsten in der Zukunft. Natürlich will und werde ich niemanden, der ein größeres Sicherheitsbedürfnis hat, absprechen, dass es all diese Dinge gibt, aber ICH für MICH habe beschlossen nicht mehr in einen Pott der Angst einzuzahlen, bei dem ich noch nie etwas heraus bekommen habe, weil, naja, ich war ja in den wenigen Fällen, in denen ich diese oder jene Versicherung in Anspruch nehmen wollte, immer selbst schuld…..tja, gut gespielt Herrscher!

Ich könnte noch soviele Beispiele anführen, wo mit unserer Angst gespielt wird, wie Impfungen, Untersuchungen, Diagnosen etc. Jedem sei es zugestanden in diesem Spiel als Hauptakteur mit zu spielen, damit das Machtgefüge so schön stabil bleiben kann, wie es immer noch ist. Doch sei jemanden wie mir auch zugestanden, dass er aus dem Spiel der Angst aussteigt.
Viel hat sich seit der Hexensache im ach so finstren Mittelalter noch nicht geändert, das Kind hat nur einen anderen Namen bekommen, und blieb doch gleich – die Angstmacherei!
Die Angst liegt nie in der Gegenwart, sondern immer nur in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Lebe ich die Angst der Vergangenheit, so weiß ich, dass ich noch nicht losgelassen habe, lebe ich die Angst der Zukunft, so darf ich mich Wahrsagerin nennen, denn so gerne wird von den „Rationellen“ die Wahrsagerei ad absurdum geführt, doch leben sie sie mit der Zukunftsangst täglich und nehmen sie dann auch noch für bare Münze. Was das fatale an der ganzen Geschichte noch ist, dass sich solche angstvollen Gedanken ja dann auch noch oft bewahrheiten – die Macht der Gedanken funktioniert halt immer und in jede Richtung hervorragend!

Vielleicht sind nun meine Zeilen genau für dich der Anstoß, dass du dir mal deine Gedanken ansiehst, und sie bereinigst von allem angst machendem, denn dann funktioniert es auch mit dem Leben 😉
Es darf leicht sein, und dafür darf man auch aus dem Machtspiel der Angstmacherei aussteigen – habt Mut, ich glaube an euch!

Wie gut ist gut genug?, oder – hast du schon diplomiert?

Ich war eine Suchende, wie schon so viele vor mir, und so wie es noch viel mehr nach mir sein werden. Vielleicht bin ich das bis zu einem gewissen Grad ja noch, obwohl ich mittlerweile das untrügliche Gefühl in mir trage, angekommen zu sein. Bei mir, im Leben, in meiner partnerschaftlichen Beziehung, in meinem jetzigen Freundeskreis und auch beruflich. Ich bin sozusagen durch und durch glücklich und seelisch „gut genährt“, weil ich mich gesegnet fühle, eben weil alles so perfekt und stimmig ist. Und trotzdem weiß ich auch, dass es immer noch Luft nach oben gibt, das Leben und alles was dieses Leben ausmacht, noch viel für mich bereit hält.

Deswegen gehe ich achtsam durch die Welt, mit offenem Herzen, denn das sieht oft viel mehr, als unsere Augen, oder unser Verstand so wahrnimmt.

Der, der uns gleich in die Schranken weisen will, der, der unseren inneren Richter anstachelt, der uns dann möglicherweise dann auch noch zuraunt: „Was für ein Bockmist, sowas glaubst du?“ Oder: „du denkst das ausgerechnet DU das tun kannst/darfst/sollst?“

Bitte nicht falsch verstehen, wir brauchen unseren Verstand, der uns in all den logisch-rationellen Dingen mit Rat zur Seite steht, aber nicht, wenn es um Herzensangelegenheiten geht.

Und die sind NICHT immer in der Liebe zu einem Gegenpart zu suchen, diese Herzenssachen. Denn die können und sind ebenso unser beruflicher Weg, unsere Freunde, Lebenseinstellungen und – wendungen, unser Zuhause, all das sind Dinge die unser Herz entscheidet.

Dem Kopf überlassen wir Dinge wie: Welche Bank soll meine Hausbank werden, welcher Internetanbieter, Wohnung oder Haus udgl.

Aber ob dieser oder jener Mensch mir gut tut, das entscheidet nicht der Kopf, auch nicht in welcher Gegend ich leben will, denn das sind tatsächlich Entscheidungen die das Herz treffen darf, unsere Intuition, unser Gefühl. Und glaubt mir, versuchen wir nur aus dem Kopf heraus zu entscheiden, gerät uns das nicht unbedingt zu unserem Besten, die Rechnung bekommen wir dann auch nicht allzu spät präsentiert. Und dann kommt es, das verstehen, diese kleine, aber feine innere Stimme, die mir dann sagt: „Ich hab´s dir ja gleich gesagt (fühlen lassen) !“

Während ich dies hier schreibe, muss ich schmunzeln, denn wie gerne, und wie oft in meinem Leben würde ich diesen Satz zu manch einem sagen wollen: „Ich hab´s dir ja gleich gesagt“, doch ich verkneife es mir, denn genau in diesen Momenten kann man so eine Klugkackerei mal so gar nicht gebrauchen, wenn man eh schon selbst erkannt hat, dass dieser Weg, den man gerade so „vernünftig“ eingeschlagen hat, eine Sackgasse war!

Auch in meiner Branche schweigt der Kopf nicht unbedingt – ja, OK, das ist ja auch gut so, denn so ein kopfloses Leben wäre schon…ja, tja, *hust*

Aber ganz ehrlich liebe Kolleginnen und Kollegen, muss es wirklich der 38. Kurs mit einem Diplom in Engelkunde und Regentanzschamanismus im urbanen Stil sein, dass man sich wieder an die Wand pinnen kann, nur um zu beweisen, dass man es energetisch drauf hat?

Hat man dann auch wirklich verstanden, worum es im Leben, nämlich in MEINEM Leben auch geht? Hat man gefühlt, welche Gabe, welches Talent in einem schlummert? Pumpert euer Herz bei jedem eurer vielgepriesenen „Ausbildungen“ bis zum Hals und schickt es euch Schauer über den Rücken, bis hinauf zu den Haarspitzen und wieder hinunter zu den Zehenspitzen nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Seminar?

Oder ist es eher der Stolz, der eure Brust anschwellen lässt, weil ihr euch bewiesen habt, was für tolle Energetiker Hechte ihr seid, weil ihr jetzt mit der Christus Energie, der Maria Magdalenen Energie, dem Regenbogen Schwertertanz und dem Einhornpupsi Channeling arbeiten könnt?

Ich habe genau deswegen sehr lange mit mir gehadert – bin ich wirklich gut genug, um auf „die Menschheit“ losgelassen zu werden?

Ich die sich selbst „energetische Kanalarbeiterin“ nennt, nicht weil ich mich nicht wertschätze, sondern weil ich keine Channel Ausbildung gemacht habe, und weil ich kein Diplom vorweisen kann, dass mich als Channel Medium ausweist – es geschah einfach, einfach so, ohne Einweihung. Ohne das mir jemand sagte:“ Simsalabim, ich öffne dir diesen Kanal, nun bist du verbunden“

Und ich wollte diese ganze Chose ja noch nichtmal. Ich habe nichts forciert, alles was ich heute bin, ist geschehen.

Anfangs wollte ich es nicht wahrhaben, nicht zulassen – mein Verstand schlug auf der anderen Seite zu.

„So was können und machen alle anderen, aber nicht du, du hast einfach eine reichhaltig blühende Fantasie“, ging ich mit mir ins Gericht. Und solange ich mich gegen all das, was ich heute bin wehrte, blockierte ich mich und mein Leben, den Lebensfluss, all das Gute und Schöne, das für mich bereit lag.

Ängste und Zweifel, nicht nur was meine Gaben und Talente betraf nagten an mir. Nein, auch unbewusste Ängste – weil ich nicht zuließ, was ich aber dennoch fühlte. Es war ja da, alles was so an mich heran geführt wurde, ich konnte es nur nicht sehen, nur fühlen und allerhöchstens riechen. Und mein Verstand wehrte sich gegen das was ich und auch alle anderen nicht sehen konnten.

„Was nicht ist, das kann nicht sein! Punkt!“ …..tja, da war der letzte Satz noch nicht gesprochen, denn der Herr in meinem Leben, ist meine Seele, mein Herz, und allen Energien sei Dank, nicht mein Kopf, mein Verstand, die dürfen gerne dienen!

Und dann war es soweit, und ich bekannte mich zu meinem „so Sein“, und mon dieu, ich habe kein Diplom an der Wand, das mir sagt, dass ich befähigt bin, mein Wissen im Bezug zum Lebensglück, zum inneren Frieden, zur inneren Freiheit, zum Bewahrer der Gesundheit und Erlanger selbiger, weiter zu geben.

Auch den Blick auf die Aura habe ich nicht mittels eines Diploms belegt, auch wenn ich heute mein Wissen diesbezüglich weitergebe, wie man diese Fähigkeit, die alle in sich tragen, mit etwas Übung erlangen kann.

Dafür braucht es aber kein Wochenendseminar, sondern nur ein paar Tipps.

Was befähigt mich, Menschen etwas über Hochsensitivität und Hochsensibilität zu erzählen. „Herrschaftseiten noch einmal Mara, du hast doch nie Psychologie studiert“…..kommt dann wieder der allzeit geschwätzige und alles beweisen wollende Kopf daher..“halt die Kresse guter Diener“, damit meine ich meinen plappernden Kopf, „mich lehrte mein Leben als Hochsensible und Hochsensitive. Eine Lehre die kein Studium in der Theorie je schlagen kann!

Mist, wieder kein Diplom an der Wand!

Ja, ich spreche mit Energien (Engel, Verstorbene, sogenannte aufgestiegene Meister, diese Betitelungen gaben wir Menschen ihnen, sie selbst müssen sich nicht erhöhen, nicht mehr!), und es ist mittlerweile für mich so normal, als würde ich mich mit einem Freund unterhalten.

Für mich ist alles Energie, auch wir, wir sind eben nur verdichtete Energie, deswegen benenne ich auch Engel und Verstorbene „nur“ als Energien, wobei sich jede etwas anders anfühlt, oder zu erkennen gibt.

Aber Obacht, man bedenke, ich mache dies ohne universitären Abschluss oder Steilausbildung des berühmten Seher-Channel-Mediums Flavia von Solva, UND ich habe hierfür kein Diplom an der Wand – aber soll ich euch etwas verraten – dieser beschriebene Zettel ist genau das Wert, was ich ihm beimesse und ich für mich, und auch meine Kunden und Klienten die zu mir kommen, habe verstanden, Nein begriffen, denn das kommt vom „greifen“ von „griffig sein“, von verinnerlicht haben, ich habe eben verstanden, dass es nicht das Diplom ausmacht, das mich befähigt meine Gaben in die Welt zu tragen, sondern mein Herz.

Und das findet ihr überall in meinem Laden, in jedem Winkel unseres Standes, in jedem meiner von Herzen kommenden Worten und Gesten, aber es hängt nicht als Diplom an einer Wand, dafür aber schlägt es für das was ich tue, für das wofür ich brenne, mit einer Kraft in meiner Brust, wie ich es jedem Menschen wünschen würde, dass sein Herz für eine Sache, die Sache brennt!

Wie gut ist nun also gut genug?

Ich wünsche euch nun ein wundervolles Wochenende und lasst euer Feuern hoch lodern, das es das verbrennt, was euch in euch selbst unsicher macht, reißt die beschriebenen Zettel von der Wand und lasst euer Herz die Führhand übernehmen…..

Befreie dich, oder alles was ich jetzt und in Zukunft beginne wird zu Glück, Erfolg und reichem Segen!

Wusstest du, dass es mehr Formen von Intuition gibt, als nur die eine?
Da wäre zunächst einmal unser berühmtes Bauchgefühl.
Wir kennen es alle! Es ist das Gefühl, dem wir so selten glauben schenkten, bevor wir uns auf den Weg gemacht haben, auf den Weg zu uns selbst.
Es ist das Gefühl, das wir nicht trainieren müssen, denn das haben wir, jeder Mensch nennt es sein Eigen, es lebt und herrscht tief in uns, und gibt uns untrügliche Zeichen.
Schon wenn wir einen Menschen das 1. Mal begegnen, sagt uns unsere Intuition, unser Bauch, ob wir mit dem Menschen „können“ oder „nicht können“. Das ist die Form wie die Intuition mit uns kommuniziert, ohne das wir etwas zutun müssen.
Doch dann ist da noch eine Form der Intuition, die oft erst dann einsetzt, wenn wir an einer Gabelung des Lebens stehen. Das ist die Intuition die uns erschaffen lässt, die uns zum Erschaffer unserer Welt werden lässt. Die erschaffende, kreative Intuition, und die, ja die dürfen wir trainieren, wie einen Muskel den man lange nicht benutzt hat. Anfangs fällt es noch schwer, doch je öfter man diesen Muskel ( die erschaffende, kreative Intuition) benutzt, um so leichter fällt es.
Diese Form der Intuition sagt dir zB.: Nimm diesen Stein, nimm doch diesen Stein – und du weißt gar nicht warum du diesen Stein nehmen sollst, denn vom Aussehen, naja, vom Aussehen wäre der durch dein Raster durchgefallen.
Doch genau dieser Stein ist es, der dir genau JETZT weiter hilft, der dich wachsen lässt.
Dieser Stein, genau dieser, den du nicht mit der rechten Popobacke angesehen hättest, genau der schiebt nun einen Entwicklungsprozess, einen Wachstumsprozess an.
Hörst du auf die Intuition, so wird dir der Stein aufzeigen, wo noch Licht ins Dunkel gehört. Er zeigt dir deine Schattenseiten auf, damit du sie mit Licht durchfluten kannst. Hier beginnt ein ganz wichtiger Prozess, ein Befreiungsschlag – löse dich aus deinen Schatten!

Nun hast du mit Hilfe deiner Intuition zu einem Stein gegriffen, der dich, dich selbst im Lichte der Wahrheit erkennen ließ, und nun gilt es mit Hilfe dieser Intuition, der erschaffenden, kreativen Intuition, all das zu manifestieren, „von oben“ auf die Erde zu holen, was zu deinem Geburtstrecht auf Gesundheit, Vollkommenheit, Glück und Fülle noch fehlt. Hier laufen nun 2 Prozesse gleichzeitig ab – du befreist dich vom Schatten und den damit verbundenen Blockaden (Befreiungsschlag) und gleichsam wirst du kreativ und kreierst dir all das was dir zusteht um es zu manifestieren (Manifestation)

Um das zu erreichen, steht euch eure Intuition immer zur Verfügung, ihr sollt dafür nur wachsam sein. Geht mit offenem Herzen durchs Leben und erkennt die Zeichen, die Formen von Symbolen, Zahlen, Farben, Formen und Lektionen die auf euch zukommen und euch den Weg weisen.
Dies ist die Sprache der Seele, und genau diese Sprache kennt ihr aus euren Träumen.
Probiert euch dabei aus, im deuten der Symbolik, im deuten der Farben, Formen, Zahlen und vertraut darauf, dass ihr die richtigen, die IMMER für euch besten Antworten darauf finden werdet. Denn niemand weiß so genau, wie DU SELBST, was du brauchst, was du bist, oder nicht bist. Niemand kann dir das sagen, denn all das wäre nur ein überstülpen, und nicht das, was du wahrhaftig bist. Befreie dich, und kreiere dir dein Leben neu, du hast jeden Tag die Chance dazu, die beste Version deiner Selbst zu werden!

Die Guten werden immer ausgenutzt!

Wie oft höre, oder lese ich diese Worte. Und wie oft schüttle ich bei diesen Worten innerlich stumm lächelnd mit dem Kopf. Wenn ich es lese, dann scrolle ich kommentarlos drüber, ein Tipp meiner besten Freundin, den ich mittlerweile schon zu meinem Facebookmotto mache. Nur noch selten geschieht es, dass ich meine Meinung zu gewissen Sprüchen kund tue, und das vor allen Dingen dann, wenn sie unkommentiert gepostet werden.
Dies war und sollte jetzt aber nicht mein Thema werden, sondern das Thema heißt: Hilfe, ich bin so gut, ich werde immer wieder ausgenutzt!

Dazu sollte man sich zu aller erst die Frage stellen: Wie viel Macht räume ich denn den Menschen ein, dass sie es schaffen mich immer wieder auszunutzen? Sollen wir wirklich den Menschen diese Macht über uns überlassen? Oder wäre es nicht an der Zeit in unsere eigene Macht zu kommen? Das sind schon mal ursprüngliche Fragen, über die man sich Gedanken machen sollte.
Was aber geschieht, wenn jemand oft „ausgenutzt“ wird?
Ich bekomme dann gern schon mal zu hören: „Na ich lass mich nicht mehr ausnutzen, ich helfe einfach nicht mehr!“
Und vor mir sehe ich dann eine Person mit vor der Brust verschränkten Armen und einem verschlossenen Herzen.
Das zu sehen stimmt mich traurig – nur kurz – weil ich weiß, wie es ja anders gehen könnte 😉
Fragt euch, ob es wirklich der richtige Weg sein kann, sein Innerstes zu verschließen, weil ich im Außen so nicht weiterkomme? Ist es wirklich das was man will, seinen innersten Wesenskern zu verleugnen, sich gegen all das zu stellen was und wie man ist, nämlich liebevoll und hilfsbereit, nur weil ich im Außen Menschen gestatte Macht über mich zu haben?
Wisst ihr was in Wahrheit geschieht, wenn wir uns zurück ziehen, uns verschließen, unser wahres Sein abblocken? Nein, wir bestrafen damit nicht die anderen Menschen, sondern einzig und alleine uns selbst!
Wenn wir wie die Lemminge nur noch das tun, was in unserer Gesellschaft so en vogue geworden ist, nämlich mit einer Maske und ausgefahrenen Ellbogen durchs Leben zu rasen, dann geschieht das, was wir schon so deutlich zu spüren bekommen, bestimmt der ein oder andere der das hier liest auch selbst:
Man wird unendlich traurig, fühlt sich ausgebrannt, einsam und leer.

Und warum, warum fühlen wir so? Weil wir uns abgespalten haben – von uns selbst, von der Anbindung zum göttlichen, zum Universum, unserem höheren Selbst, nennt es wie es für euch stimmig ist, aber erkennt auch, dass es genau das bewirkt, wenn ihr einen auf trotziges Kind macht, oder in die Opferrolle flüchtet: Die sind alle so garstig zu mir, dabei will ich ja immer nur helfen!
Aber wollen wir das wirklich immer mit reinem Herzen?Ich wünsche euch dahin eine gute Reise, und wertvolle Begleiter, sowie lichtvolle Erkenntnisse <3

Habt ein wundervolles Wochenende, eure Mara

Früher nannte man es Gebet!

Ich breche keine Lanze für irgendeine Religion, alles das was ich hier schreibe ist überkonfessionell zu verstehen.
Für mich selbst ist Religion längst unwesentlich geworden, dafür mein eigenes, inneres Licht und die Liebe zu allem was ist, mit der ich immer mehr und mehr in Kontakt komme zu meinem Lebensinhalt geworden.

Als Humanenergetikerin, Steineflüsterin, Rückführungsbegleiterin, spirituelle Begleiterin und Beraterin, und auch als Freundin erfahre ich viele „Schicksale“, vieles von dem man zu denken versucht ist:
„Wie soll ein Mensch das nur ertragen“.
Nein, es ging und geht nicht ums mitleiden, jedoch ums mitfühlen. Und in meinem ganzen Verständnis, und manchmal auch in meiner Hilflosigkeit, weil ich diesem Menschen vor mir bei seinem „Schicksalsschlag“ nicht augenblicklich helfen konnte, oder nur soviel, dass ich ihm mein Ohr und meine Zeit schenkte, tat ich das, was für viele von uns so überaus menschlich ist. Ich dachte sorgenvoll an diesen Menschen.
„Wie mag es ihm/ihr jetzt wohl gehen?“ Schlimmstenfalls gesellte sich zu diesen Gedanken, auch noch ein Gefühl der Schwere, der Trauer. So half ich diesem Menschen, der mir ja augenscheinlich am Herzen lag, unter Garantie nicht.
Ich erinnerte mich an früher, an meine Großmutter, von der ich sehr viel über „glauben“ lernen durfte – wenn ich in die Wertung gehen würde, dann sowohl im Negativen, als auch im Positiven.
„Du wirst den Herrgott schon auch nochmal brauchen“, mahnte sie mich, wenn ich aufmuckte und nicht zur Kirche gehen wollte. Meine Erziehung ist erzkatholisch geprägt, und unsere Familie bekleidete einige Ämter innerhalb der Kirche, der Klerus war bei uns stets zu Gast. So tat es wohl nicht Wunder, dass ich da erst ausbrechen musste, um meine eigene Sicht auf diese Dinge, die Kirche und den Glauben zu bekommen. Ich bin mit alledem nun in Frieden, auch wenn ich selbst konfessionslos bin, dies nur am Rande erwähnt. Auch wenn ich nicht unerwähnt lassen will, dass mein eigener Tod, zu einer übergeordneteren Sicht führte, und ich mit einer ganz speziellen Aufgabe im Gepäck wieder zurück kam. Diese könnte ich nicht ausführen, und würde ich ad absurdum führen, läge ich im Klinsch mit den Religionen und ihren weltlichen Vertretern 
Ja, ich glaube heute an dasselbe, wie damals meine Omi, sie konnte es mit ihrem Verstand aber nur als Herrgott, als Personifikation erfassen, wo ich heute eine noch größere Tragweite erkenne. Und doch meinen wir ein und dasselbe, etwas woher wir kommen und wohin wir einst zurück kehren. Etwas, dass so groß, so gütig, so voller Liebe, so voller Licht ist, dass wir es nicht greifen, nicht (be)greifen können. Und doch ist es da, mit allem was aus es entsteht, und es ist da um uns dieser Liebe gewahr sein zu lassen.
„Du wirst den Herrgott schon noch brauchen“, sprach sie, und dann ging sie zur Kirche um zu beten, nicht für sich, sondern für das eigene Kind, dass den Himmel nicht mehr sieht vor lauter Sorgen ums Geld. Oder für den Nachbarn, den die Schmerzen so arg plagen.
Sie sah nicht auf seinen Schmerz, und bedauerte ihn, den Nachbarn, weil er offensichtlich litt, sondern sie vertraute, sie glaubte an die Kraft, die Macht und die Liebe jenes Gottes, ihres Gottes, dass er diesem Menschen zu helfen vermochte – Gottvertrauen – das haben wir verloren, viele von uns, weil wir uns im Gram und Scham abwenden von den weltlichen Vertreten, die fehlbar sind, so wie wir Menschen alle fehlbar sind. Oder sie wenden sich von Gott selbst ab, weil sie an die Trennung glauben, an die Dualität und nicht an die Einheit die wir sind, und sie glauben an so etwas wie Schicksal, etwas dass sich gegen sie wendet. Dabei haben sie nur den Glauben verloren, an sich, an das Göttliche in einem Selbst. Sie haben verlernt das innere Licht zu sehen, dass nach dem alchemistischen Prinzip funktioniert – im Innen wie im Außen, oben wie unten….
Und als ich mich an meine betende Omi erinnerte, und warum sie auch des Öfteren betete – für den Frieden auf der Welt unter anderem – wurde mir klar, wie ich helfen konnte, ohne ursächlich daran beteiligt zu sein.
Liebe und Hilfe wirkt im Stillen, aber ich garantiere euch, sie wirkt.
Heute bitte ich die Menschen, die mich lieben, die mich und meinen Lebensweg kennen, und auch die ein oder andere Schwierigkeit, die er auch ab und an bereithält, damit ich erkenne und lerne, also ich bitte sie: „Wenn ihr nicht liebevoll und hoffnungsvoll an mich denken könnt, mit einem positiven Ausgang für mein aktuelles Thema, dann bitte, tut mir einen Gefallen, und denkt einfach gar nicht an mich, und sprecht nicht über mich und das was mich gerade so blockiert.“ Diese sorgenvollen Gedanken würden sich an mein Energiefeld anhaften und mich zusätzlich schwächen. Dies sind die so viel zitierten „Anhaftungen“, oder „Besetzungen“.
Positive Gedanken stärken mein Energiefeld und helfen so mit, dass ich schneller aus dieser Situation herausfinde, wieder „das Licht“ in mir strahlen lassen kann, dass selbst die schwärzeste Nacht erhellt.
Wenn ich nun sehe, höre, lese, mitbekomme, dass ein Mensch in Nöten ist, egal in welchen, dann stelle ich mir vor, wie er freudestrahlend vor mir steht und mir erzählt, dass nun alles gut sei, besser als je zuvor. Und ich sehe ihn im Licht stehen….. früher, ja früher, da nannte man es Gebet <3