Die Rau(c)hnächte und das Räuchern

Als Rauhnächte werden die Tage „zwischen den Jahren“ bezeichnet. Mancher denkt jetzt, da wird ein unbekannter Begriff durch einen anderen unbekannten Begriff erklärt. Also versuche ich mal, beides zu erklären.
Im alten keltischen wie auch dem germanischen Glauben wurde dem Mond und seinem Umlauf ebensolche Bedeutung beigemessen wie der Sonne. Nun dauert aber ein Sonnenjahr 365 Tage und einige Stunden, während das Mondjahr bei einer Mondphase von 29,5 Tagen auf 354 Tage (6 * 29 + 6 * 30) berechnet wird. Es fehlen zwischen Mondjahr und Sonnenjahr 11 Tage oder 12 Nächte. Diese Tage bzw. Nächte werden als die „Zeit zwischen den Jahren“ bezeichnet.
Regional gibt es nun einige Unterschiede. In einigen Regionen beginnen die 12 Nächte am 21. Dezember und enden am 1. Jänner, in anderen Regionen werden die Rauhnächte zum 25. Dezember bis zum 6. Jänner begangen. Oft wird der Zeitraum zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Jänner genannt, wobei dies aber 16 Nächte wären. In wieder anderen Regionen werden auch nur 3 Nächte als Rauhnächte bezeichnet.
Als wichtigsten Nächte werden immer der 24. auf den 25. Dezember, vom 31. Dezember auf den 1. Jänner und vom 5. Jänner auf den 6. Jänner angesehen, wobei dies meiner Meinung nach auf den christlichen Einfluss zurückzuführen ist. Wird der Beginn der Rauhnächte bereits am 21. Dezember angesehen, gilt auch diese erste Nacht als besonders, zumal es am Tag der Wintersonnenwende liegt und somit der kürzesten Tag und die längste Nacht mit einbezogen werden.
Die Herkunft des Wortes „Rauhnacht“ wird unterschiedlich gedeutet. Einerseits könnte es vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“ für „haarig“ herstammen, andererseits direkt vom Rauch der traditionellen Räucherungen zum Schutz von Wohnung, Haus und Stall. Bereits 1534 wurde durch Sebatian Franck niedergeschrieben: „Die zwolff naecht zwischen Weihenacht und Heyligen drey Künig tag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache / für alle teüfel gespenst vnd zauberey.“

Viele Mythen, Legenden und Geschichten ranken sich um die Rauhnächte:
Als Vorbereitung für die Rauhnächte ist ein Hausputz vorzunehmen, da Unordnung unheimliche Wesen anzieht, z.B. die Frau Holle.
Die Verbindung zur Anderswelt ist in diesen Tagen besonders durchlässig, so dass immer wieder Dämonen, Geister, Verstorbene, Trolle und Feen ihr „Unwesen“ in unserer Welt treiben können. Im allgemeinen sollten diese Wesen durch Lärm vertrieben werden, wie bei den Perchtenläufen oder auch dem Silvesterfeuerwerk.
Allerdings sollte man nicht erschrecken, wenn plötzlich die Tiere die menschliche Sprache beherrschen, den in den Rauhnächten ist es ihnen erlaubt, sich lauthals über ihre Haltung zu beschweren.
Der Zwiebelkalender, bei dem eine Zwiebel in 12 Schalen zerlegt wird, die jeweils mit Salz bestreut werden und am nächsten Morgen die Feuchtigkeit auf den jeweiligen Schalen bestimmt wurde, diente der Vorhersage, wie viel Regen in den jeweiligen Monaten fallen würden. Auch wird oft gesagt, dass das Wetter jeder Rauhnacht Auskunft darüber gibt, wie das Wetter im jeweilig zugehörigen Monat sein wird, also das Wetter der ersten Rauhnacht entspricht dem Jänner, das der zweiten Nacht dem Wetter des Februars usw.
Es darf keine weiße Wäsche gewaschen oder gar aufgehängt werden, da sich in der Leine die Wilde Jagd verfangen könnte, die dann das ganze Jahr für Unglück sorgen würde oder über die Jungfrauen des Ortes herfallen. In Zeiten eines elektronischen Wäschetrockners also keine Gefahr mehr.
Will eine junge Frau ihren zukünftigen Bräutigam sehen, so sollte sie sich um Mitternacht an eine einsame Kreuzung oder einen magischen Ort begeben und sie wird ihn dort sehen. Aber auf keinen Fall ansprechen oder nachschauen, denn das bedeutet den Tod.
Die Rauhnächte gelten auch als ideale Zeit für Weissagungen und Orakel. Auch das Bleigießen zu Silvester zählt zu diesen Bräuchen, wobei dabei meist das ursprüngliche Wesen des Bleigießens als bedeutende rituelle Handlung zur Vorhersage des kommenden Jahres verloren gegangen ist.

Aus all dem Gesagten sollten wir einen Schluss ziehen. In früheren Zeiten waren die Rauhnächte besondere Zeiten, die besondere Maßnahmen erforderten. Im Zuge der stetig wachsenden Entfremdung von der Natur und ihren Einflüssen (was nebenbei auch gute Seiten hat, wie die Zentralheizung), ist die Empfindsamkeit vieler Menschen für diese besondere Zeit verloren gegangen. War es früher vor allem eine Zeit der Ruhe und des Rückzuges in die eigenen vier Wände, ist es heute vor allem Urlaubszeit, die man mit Gleichgesinnten beim Skifahren in den Bergen verbringt und die Erträge des grade überstandenen Konsumfestes genießt oder abtrainiert. Aus einer kargen, finsteren Zeit ist heute vielerorts eine Zeit des Überflusses geworden, in der kaum Zeit zur Besinnung bleibt.

Für alle Interessierte will ich daher hier einen kleinen Leitfaden bieten, mit Anregungen, wie jede einzelne Nacht begangen werden könnte und auch, welches Räucherwerk ich empfehlen würde.

Das die Verbindung zur Anderswelt besonders durchlässig ist, sind auch meist die Träume intensiver als zu „normalen“ Zeiten. Ich empfehle daher zunächst einmal ein Traumbuch auf das Nachtkästchen zu legen um am Morgen oder auch beim Aufwachen in der Nacht die Träume gleich nieder zu schreiben. Jeder kennt es ja, nach wenigen Minuten hat man oft schon Probleme sich an Details zu erinnern. In dieses Buch können auch die Wetterbeobachtungen in den Nächten eingetragen werden sowie alle sonstigen „bemerkenswerten“ Ereignisse. Wenn jeder dieser Tage für einen Monat des kommenden Jahres steht, kann man anhand der Aufzeichnungen deren Richtigkeit überprüfen.

Doch nun endlich zum Räuchern in den Rauhnächten: Ziel des Räucherns in den Rauhnächten war es schon in alten Zeiten, böse Geister zu vertreiben. Doch wie können wir uns „böse Geister“ vorstellen? Ich denke, es sind vor allem negative Energien, die uns beeinflussen können und unsere Lebensfreude und damit unsere Leistung mindern. Neben dem spirituellen Sinn des Räucherns ist es aber grade in den Rauhnächten auch der gesundheitliche Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Weihrauch ist desinfizierend, doch war es sicher früher auf Grund des hohen Preises nicht unbedingt die erste Wahl beim Räuchern in Haus und Stall. Heimische Kräuter wachsen direkt vor der Haustür oder im eigenen Kräutergarten. Beifuß, Johanniskraut, Mistel, Schafgarbe und Wacholder wachsen in der freien Natur, aus den Klostergärten haben Salbei, Thymian und Rosmarin auch den Weg in den Bauerngarten gefunden. Zu diesen Kräutern passen heimische Harze hervorragend wie Kiefern- oder Fichtenharz.
Reinigend wirken z.B. Beifuß, Wacholder, Salbei, Schafgarbe und Thymian, alle oben genannten Kräuter sind aber vor allem auch Schutzkräuter, Thymian und Beifuß sind zudem stärkend für Leib und Seele, Johanniskraut und Rosmarin wecken die Lebensfreude, Schafgarbe, Johanniskraut und Salbei werden gerne auch bei Liebesräucherungen eingesetzt.
Bei der Zusammenstellung der Kräuter und Harze sollte man beachten, dass die jeweilige Mischung den eigenen Bedürfnissen angepasst ist. Reine Reinigungsräucherwerke sind sehr stark und beseitigen alle Energien (manche verwenden auch das Wort Austreibung) und bedürfen anschließend einer Harmonisierung und Energetisierung. Sanftere Mischungen, wie ich sie anbiete, enthalten immer auch einen schützenden und segnenden Anteil. Puristen rümpfen jetzt die Nase, aber sei´s drum. Für jene stelle ich gerne auch die „harten“ Mischungen her. Doch denke ich, wer in einer Umgebung lebt, die dermaßen viele negative Energien hat, sollte eher an einen Umzug denken als an Räucherungen.
In den Rauhnächten sollte an jedem Tag geräuchert werden, besser noch in jeder Nacht oder am späteren Abend. Es sollte jeweils von einer kleinen Zeremonie begleitet sein, denn eine Räucherung erfordert Zeit und Muße, sie entschleunigt. Räuchern ist ein bewusstes Vorhaben, keine Hau- Ruck-Aktion. Dabei sollte aber keine Langeweile aufkommen.
Ich nehme mir für jeden Abend ein bestimmtes Thema vor, wobei es jedem überlassen ist, eine ihm eigene Reihenfolge zu wählen oder gar ganz andere Themen aufzugreifen.

Am ersten Abend, vom 25. auf den 26. Dezember versuche ich mit Vergangenem dieses Jahres abzuschließen, mit Gutem wie mit weniger Gutem, werde mich ihrer bewusst, freue mich, das Gute erlebt zu haben und das Schlechte überstanden zu haben, nehme die Erfahrung in mir auf und versuche es dann beiseite zu legen, was mir sicherlich nicht immer gelingt, aber mit jedem Jahr klappt es besser.
Den zweite Abend nutze ich als Übergang zu Neuem. Bevor ich etwas Neues anfangen kann, muss ich zur Ruhe kommen. Dies war früher das Wesen der Rauhnächte, die Ruhe, Stille, Besinnlichkeit. Dieser Abend hat etwas Meditatives. Entspannt dazusitzen und langsam und bedacht zu räuchern und dabei zu versuchen, den inneren Frieden zu finden. Immer wieder stören aufkeimende Gedanken an Sorgen und Nöte die Meditation, dann atme ich tief durch und konzentriere mich wieder auf die glühende Kohle oder das Flackern einer Kerze. Auch die Meditation klappt mit jeder Übung besser.
Am dritten Abend vom 27. auf den 28. Dezember beginne ich mit den Vorbereitungen auf das neue Jahr. Wichtig ist mir in dieser Nacht die Schärfung der Wahrnehmung durch gesteigerte Achtsamkeit. Es beginnt mit Äußerlichkeiten, dem Aufsteigen des Rauches, dem Flackern der Kerze, den Geräuschen in meiner Umgebung Aufmerksamkeit schenken ohne eine Beurteilung vorzunehmen. Der Rauch stört nicht, die Geräusche stören nicht, sie sind einfach da. In diesem Sinne versuche ich den ganzen dritten Tag zu leben, den Menschen, denen ich begegne, dem Wetter um mich herum, meinen Tieren, aufmerksam und mit dem Versuch, nichts positiv oder negativ zu bewerten sondern als das Hinzunehmen, was die Sinne wahrnehmen, aber auch, welche Gefühle, Gedanken ja sogar körperliche Reaktionen unsere Wahrnehmungen auslösen können. Auch diese Übung ist schwer und zeigt mir jedes mal, wie schnell ich etwas beurteile oder aburteile ohne auf die Zeichen zu achten, die mir mitgeteilt werden sollen.
Aus dieser Übung für den dritten Tag folgt das Thema für den vierten Abend. Aus der Erkenntnis der Wahrnehmung kann ich lernen, meinem Gefühl zu vertrauen. Vieles was wir im Laufe des Jahres erlebt haben, haben wir bewertet und mit zum Teil negativen Gefühlen belegt. Auch diese negativen Energien räuchern wir übrigens in den Rauhnächten aus. Wir sehen häufig das Negative bei anderen Menschen aber der Blick auf uns selbst geht oft verloren. Diese Übung hilft mir dabei, gelassener mit jedem Problem umzugehen. Ich entspanne mich und rufe mir eine negative Situation in Erinnerung, zu Beginn eine, die keine Wut mehr erzeugt, später auch ruhig solche, bei denen noch viel Wut in mir steckt. Dann führe ich mir vor Augen, dass ich diese Situation überstanden habe, mit mehr oder weniger Schaden, dass alles gut wird und ich auf jeden Fall gestärkt im kommenden Jahr einer ähnlichen Situation gelassener begegnen kann.
Doch nicht nur die Seele leidet an Ereignissen um uns herum. Auch der Körper und der Geist können Schaden nehmen. Dem Dreiklang von Körper, Geist und Seele dient der fünfte Abend, der Nacht vom 29. auf den 30 Dezember. Vor den kommenden Tagen, vor allem Silvester, verdient der Körper meine Aufmerksamkeit. Gutes, gesundes Essen, viel Bewegung bei einem ausgiebigen Spaziergang, eine heiße Dusche und anschließend ein gemütlicher Kuschelabend tun nicht nur dem Körper sondern auch Geist und Seele gut.
Der sechste Abend vom 30. auf den 31. Dezember ist für mich als Emotionswurschtel mit den schwierigsten Übungen verbunden. Ich freue mich da dieses Jahr auf unser Abschlussfest, bei dem es mir hoffentlich gelingt, alles rüber zu bringen, was ich hier schreibe. Weihnachten und Rauhnächte nieten mit Geschenken, Besuchen und langen Nächten ein auf und ab der Gefühle, zwischen Euphorie und Depression. An diesem Tag versuche ich, es mir zu gönnen, den Gefühlen freien Lauf zu lassen, ob Freude oder Trauer. Das Schwierige dieser Übung ist es, nicht in dem jeweiligen Gefühl zu verharren, sondern es bewusst wahrzunehmen als Teil meiner Selbst und dann wieder loszulassen.
Nun kommt die Silvesternacht. Es ist auch bei mir die Zeit, die Ziele für das kommende Jahr zu entdecken und zu benennen. Was will ich im neuen Jahr erreichen, was will ich los werden, was ändern und was bewahren, was muss ich tun, um diesen Weg zu gehen und was hat mich bisher davon abgehalten? Wir schreiben es meist auf Zettel, die Wünsche auf den einen, den wir als Schiffchen gefaltet auf Reisen schicken, dass sie zu uns zurück kommen, was wir loswerden wollen auf einen anderen Zettel, den wir verbrennen.
Sollte die Silvesternacht zu feucht- fröhlich geworden sein, können wir am Abend des 1. Jänner auf den 2. Jänner von den Erkenntnissen des Vortages profitieren. Ich nutze diesen Tag meist, mit des Neuanfanges bewusst zu werden und die Wünsche des Vortages zu konkretisieren. Welche Ziele habe ich, welche Prioritäten setze ich dabei, und wie kann ich die Erkenntnisse der vorherigen Rauhnächte positiv einbringen. Es gelingt auch mir von Jahr zu Jahr besser, meinem Gefühl zu vertrauen und Gefühl und Verstand gemeinsam an den Zielen arbeiten zu lassen.
Wenn wir es noch nicht zu Weihnachten getan haben, wird es nun Zeit, Frieden zu schließen. Vielfach ist es gar nicht möglich, dies mit denen zu tun, die einen gekränkt haben, denn deren Herz ist noch verschlossen. Aber der erste Weg ist es für mich, Kränkungen und Verletzungen der Vergangenheit als das anzusehen, was sie sind, Vergangenheit. Für mich ist wichtig, die negativen Gefühle zu verarbeiten, Verständnis aufzubringen. Auch wenn es oft zum Verzeihen noch nicht reicht ist doch der erste Schritt getan, mein Herz wird leichter, selbst wenn der andere es nicht mitbekommt. Auch hier ist es gut, das Kränkende und Verletzende auf einen Zettel zu schreiben und diesen zu verbrennen um abschließen zu können.
In der zehnten Rauhnacht vom 3. auf den 4. Jänner geht es mir nach dem Frieden schließen darum, mich selbst nicht zu verschließen, sondern weiter offen zu sein. Viele Verletzungen machen uns vorsichtig, ängstlich, und wir verschließen uns vor anderen Menschen und Ereignissen. So achte ich an diesem Tag bewusster auf andere Menschen. Wem begegne ich, wie blickt er mich an, was sagt er, was tut er? Ich versuche nur wahrzunehmen, ohne zu beurteilen oder gar Vorurteile zu fällen. Ich stelle fest, dass manches, was ich wahrnehme, nicht mit meinen Gefühlen überein stimmt. Jemand, der freundlich zu mir ist, kann mir trotzdem unangenehm sein, schon, wenn er in meinen Schutzkreis zu schnell oder heftig eindringt. Aber ich muss mir dann auch sagen, vertraue dir, trete in dem Moment einen Schritt zurück und spüre dann erneut in dich hinein. Ähnliches kann aber auch umgekehrt passieren, indem mir jemand am Herzen liegt, dem ich scheinbar egal bin. Auch hier bin ich schnell in der Wertung. Doch grade an diesem einen Tag versuche ich bewusst diese Wertung auszuschließen und alles einfach auf mich zukommen zu lassen. Es entsteht schon nach kurzer Zeit ein Gefühl der Gelassenheit, da ich an diesem Tag weder jemanden abwehren noch ihm zu gefallen versuchen muss.
In der elften Nacht widme ich nach den Erfahrungen der vergangenen Nächte dem Dank. Ich danke dafür, so viele Erfahrungen machen zu dürfen. Mara sagte mir, als ich nach Österreich kam, bei ihr passiert ständig etwas, und so ist es auch nach sechseinhalb Jahren noch. Auch wenn manches an die Grenze der Belastbarkeit führt bin ich dankbar für die Erkenntnisse und Erfahrungen aus allem, was passiert. Und so beschließe ich diesen Abend beim Räuchern damit, aus dem vergangenen Jahr fünf Ereignisse herauszusuchen, für die ich dankbar bin, einerseits, sie unbeschadet überstanden zu haben, andererseits Ereignisse, die mich besonders glücklich gemacht haben. Und habe ich erst damit angefangen, kommt ein positiver Gedanke nach dem anderen.

Die letzte Rauhnacht vom 5. auf den 6. Jänner dient dem Rückblick auf die vergangenen 11 Rauhnächte. Gab es neue Ängste und Hoffnungen, habe ich alle Ziele erreichen können, fühle ich mich besser, als vor den Nächten? Noch einmal werden die Fenster und Türen geöffnet, es wird geräuchert und die negativen Energien herausgelassen. Auch wenn sich diese negativen Energien in den Rauhnächten besonders aufzeigen, so weisen sie doch auf das Licht am Ende des Tunnels hin. Durch die Rauhnächte wird unsere Aufmerksamkeit wieder auf uns gelenkt, ab von der Hektik des Alltags. Wir können wieder lernen, in uns zu schauen und dabei das Wunder feststellen, das Leben heißt.